Zum Artikel „Bundesstraße Unter den Eichen soll bis zum Sommer wieder zweispurig werden“ vom 27. April

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Als Zehlendorfer Auto-, Rad- und ÖPNV-Benutzer bin ich oft zwischen hier und Steglitz unterwegs. Es mag sehr subjektiv klingen, aber ich bin noch nie die fragliche Strecke an der Mauer des Botanischen Gartens zu Fuß gelaufen, und ich habe dort auch im Vorbeifahren sehr selten Fußgänger gesehen. Meines Erachtens haben Radfahrer auf der gesamten Bürgersteigbreite Platz genug, auf gelegentliche Fußgänger sollte natürlich achtgegeben werden. Frommer Wunsch: Baulich könnte dieser Bürgersteig für beide Verkehrsteilnehmer verbessernd umgestaltet werden, kostet aber. Bei flüssigerem Straßenverkehr könnte auch die Busspur entfallen, da dann nicht mehr mit den befürchteten Staus vor der Ampel am Asternplatz zu rechnen ist.

Thomas Pricker, per E-Mail

Da staunte vor vier Jahren der Autofahrer und der Fachmann wunderte sich: Dort, wo alle zehn Minuten ein Fahrradfahrer vorbeigeradelt kommt und Fußgänger noch seltener entlangspazieren, sorgte eine frisch eingerichtete Rad- und Busspur für wenig Freude. Eine neue Staustrecke war entstanden, gut 600 Meter lang. Berlin, nun freue dich. Selbst die Busfahrer dürften wenig begeistert gewesen sein, zumal sie nun den Radlern hinterherschleichen mussten. Dass sich bis dahin Fahrradfahrer und Fußgänger den ja vorhandenen, wenn auch nicht ganz so komfortablen Streifen neben der Fahrbahn zu teilen hatten, war problemlos. Mit ein wenig mehr Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme sollte das auch nun wieder möglich sein. Vielleicht würde ein Tempo-5-Schild für die „Raser“ unter den Bicycle-Freunden helfen. Den amtlichen Verkehrsreglern wäre so eine Überlegung durchaus zuzutrauen.

Günther Bornkessel, per E-Mail

Es gibt ja zumeist keine erfreulichen Nachrichten aus unserer Hauptstadt, aber die Nachricht über den Rückbau der Bundesstraße 1 zum Zwecke des zweispurigen Autoverkehrs ist so eine. Seit vier Jahren regen wir uns darüber auf, dass der Bus M48 dort in Höhe des Finanzamts tagtäglich mitsamt allen anderen Autos in Richtung Zehlendorf im Stau stecken bleibt, obwohl dort kaum Radfahrer auf der extra dafür neben dem einstigen Radweg eingerichteten Radspur zu sehen sind. Nun sollte man sich aber mit dem Rückbau beeilen, bevor Bettina Jarasch in unserer Großstadt möglicherweise wieder etwas zu sagen hat. Denn sie ist ja noch immer nicht in einem Dorf verschwunden, obwohl sie dort sämtliche Misthaufen mit einem Rad viel leichter umkurven könnte als mit vier Rädern.

Peter Knief, per E-Mail

Zum Artikel „Kai Wegners Lebensgefährtin hat aus den Medien vom Stromausfall erfahren“ vom 24. April

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Es wird immer kurioser, eine nicht endende Geschichte. Der Stromausfall ist nun einige Monate her, aber man hört nicht auf, nachzukarten, wenn es um Kai Wegner und die Berliner CDU geht. Alle Menschen, auch unsere Politiker, haben ein Privatleben, und das sollte auch ein Chefreporter respektieren können. Ansonsten erfahren wir noch, wie oft unsere politisch Verantwortlichen an dem Tag eine Toilette benutzt haben oder Ähnliches. Wollen wir gar nicht. Entscheidend ist doch, dass in einem Fall wie dem Stromausfall die Fachleute gefragt sind, und Politiker den Ablauf nur stören. Jede Zurschaustellung ist in diesen Fällen eine zu viel, nur im Notfall kann doch der Politiker zum Beispiel Hilfestellung im Verwaltungsbereich leisten. Anscheinend wird heute aber diese Zurschaustellung höher bewertet, als die tatsächlich Verantwortlichen und in der Sache Tätigen.

H. Lehmann, per E-Mail

Zum Artikel „Junge Erben dominieren den Berliner Immobilienmarkt“ vom 23. April

In der Berichterstattung über die jüngste Entwicklung des Berliner Immobilienmarkts glaubt man, einen negativen Unterton zu spüren. Dabei sehe ich nur positive Effekte: Die Banken, die nur ungern und umständlich Kredite vergeben, werden geschont. Und bei jedem Kauf von Eigentum durch einen jungen Menschen, egal ob er das Geld gespart, geerbt oder im Lotto gewonnen hat, wird mindestens eine der so stark gesuchten Mietwohnungen frei.

Bernhard Bergmann, per E-Mail

Zum Artikel „Zwischen Zustimmung und Klageandrohung: Berlins neue Meldepflicht für Vermieter“ vom 24. April

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Das Wohnungs- und Mietenkataster wird absehbar zu einem neuen Bürokratiemonster, auch wenn dies vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Dirk Stettner bestritten wird („Wir schaffen kein Bürokratiemonster …“). Zudem werden alle privaten Vermieter unter Generalverdacht der Mietpreisüberhöhung und des Mietwuchers gestellt. Weder Enteignung noch Regulierung noch Bürokratisierung beseitigen den Wohnungsmangel und nehmen damit den Druck steigender Mieten. Wir brauchen die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum auf allen infrage kommenden Wegen (Neubau, Ausbau und Umbau) und viel privates Kapital für die Finanzierung. Mit der seit Jahren in Berlin betriebenen Wohnungspolitik wird das nichts, und es werden sich noch mehr private Vermieter und Bauherren aus der Vermietung von Wohnungen zurückziehen.

Frank Behrend, per E-Mail

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