Fast ein Jahr nach dem Verschwinden eines chilenischen Geschäftsmannes hat es im Großen Tiergarten am Mittwoch (22.04.) und Donnerstag (23.04.) intensive Suchmaßnahmen der Berliner Polizei gegeben. An beiden Tagen waren Taucher in einem Teich im Bereich des Englischen Gartens im Einsatz. Obwohl diese Suche zunächst ergebnislos abgebrochen wurde, sind laut einer Polizeisprecherin weitere Aktionen auch im Großen Tiergarten geplant. Wann diese durchgeführt werden, sei aber noch nicht klar, hieß es.

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Doch warum gab es überhaupt wieder Polizeimaßnahmen? Aus Sicherheitskreisen heißt es, dass der Fall mit neuen zuständigen Ermittlern neu aufgerollt werde. Zuerst berichtete die „B.Z.“. Der damals 33-jährige Aleph Christian von Fellenberg war Ostersonntag 2025 spurlos verschwunden. Er hatte am 20. April 2025 zunächst das Soho House Berlin verlassen, wo er sich mit einem Bekannten treffen wollte. Anschließend kehrte er in sein Hotel zurück, das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt. Dort nutzte er noch den Fitnessbereich, bevor er das Haus gegen 22 Uhr wieder verließ.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte von Fellenberg teilweise persönliche Wertsachen bei sich, darunter Portemonnaie und Kreditkarten. Andere Gegenstände wie Mobiltelefone, eine goldene Armbanduhr sowie Reisepässe und Bargeld ließ er im Hotel zurück.
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Großer Tiergarten bereits kurz nach Verschwinden abgesucht
Laut bisherigen Ermittlungen wurde sein Aufenthaltsort zuletzt im Bereich der Siegessäule im Tiergarten lokalisiert. Dort hatte sich die Verbindung seiner Smartwatch eingeloggt. Kurz zuvor hatte der Geschäftsmann noch eine WhatsApp-Nachricht an einen Freund geschickt. Danach verliert sich seine Spur. Bereits kurz nach dem Verschwinden hatten Ermittler den Großen Tiergarten durchkämmt.
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Gewerkschafter: „Hauptstadtpolizei gibt keinen Vermissten auf“
„Es kann verschiedene Gründe geben, warum unsere Taucher an diesen Tagen vor Ort wegen des verschwundenen Chilenen im Einsatz sind – neue Ermittlungsansätze, neue Hinweise, neue Theorien zum Geschehen, auch neue Kollegen, die sich den Fall noch mal aus einem anderen Blickwinkel anschauen“, sagt Thorsten Schleheider, Landesvize der Berliner Gewerkschaft der Polizei GdP. „Letztlich zeigen die Maßnahmen, dass die Hauptstadtpolizei keinen Vermissten aufgibt.“






