Schockmoment am Alexanderplatz. Ende März soll eine Frau den nördlichen Eingangsbereich des Bahnhofes genutzt haben, um zur U-Bahn-Linie 2 zu gelangen. Als sie auf der Treppe war, soll sie von einem herabfallenden Gerüstteil getroffen und verletzt worden sein. Nun ziehen die Verantwortlichen der Baustelle und die BVG erste Konsequenzen.
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Eine Sprecherin des Immobilienunternehmens Covivio bestätigte den Vorfall, über den zunächst die „Berliner Zeitung“ berichtete. Der französische Investor baut derzeit neben dem Hotel Park Inn ein großes Hochhaus. Von dieser Baustelle stürzte das Metallteil herab. Genaueres zur Unfallursache müsse noch ermittelt werden. „Wir arbeiten eng mit allen zuständigen Behörden zusammen, um die noch laufenden Ermittlungen zu unterstützen“, betonte die Sprecherin. Man fühle der verletzten Person und hoffe auf vollständige Genesung.

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Auf den Vorfall am 26. März wurde, obwohl die genauen Umstände noch unklar sind, bereits reagiert. „Zwischenzeitlich hat das Bauunternehmen in Abstimmung mit dem Bauamt und der BVG vorsorglich verstärkte Sicherungsmaßnahmen am Baugerüst vorgenommen. Als Bauherrin beobachten wir die weiteren Maßnahmen genau“, so die Sprecherin.

Seit dem Vorfall hat die BVG die Unfall-Treppe für ihre Kundinnen und Kunden gesperrt. Zuerst hieß es, die Maßnahme gelte bis zum 17. April – mittlerweile wird kein genaues Datum mehr genannt. „Die BVG hat nach dem unvorhersehbaren Vorfall umgehend reagiert. Oberste Priorität hat die Sicherheit aller Fahrgäste“, sagte die BVG dieser Redaktion.
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Bis zu einer endgültigen Absicherung der benachbarten Baustelle bleibe der Zugang in Richtung Park Inn deshalb vorsorglich geschlossen. „Wir gehen davon aus, dass es in Kürze eine geeignete Absicherung geben wird und wir den Ausgang in einigen Wochen wieder öffnen können“, ergänzte die BVG. Auch die Covivio-Sprecherin erklärte, nach ihren Informationen habe das Bauunternehmen „alles Erforderliche veranlasst, damit der U-Bahn-Ausgang bald wieder benutzbar ist“.
Der Verkehr der U2 ist laut BVG aber nicht beeinträchtigt. Zudem könnten Fahrgäste der U2 den direkten Ausgang in Richtung Alexa oder über die Zwischenebene mehrere Ausgänge zum Alexanderplatz nutzen.
jcst mit jes






