Der queere Kultclub SchwuZ hat mit einem neuen Auftritt auf Instagram Fans aufhorchen lassen. Nachdem das SchwuZ im November vergangenen Jahres seine letzte Party feierte, heißt es jetzt auf dem Social-Media-Auftritt: „Everybody loves a comeback“ (zu deutsch: „Jeder liebt eine Rückkehr“).

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Und tatsächlich gaben die Betreiber wenig später bekannt: Das SchwuZ kommt wieder. Nach der Insolvenz des Ladens am Rollberg habe der Verein rund um das SchwuZ seinen Neuaufbau vorangetrieben, heißt es in einer Mitteilung. Am 16. Mai feiert das SchwuZ seine Rückkehr mit einer Party im Metropol am Nollendorfplatz, im Herzen des queeren Berlin.

Marcel Rohrlack, Vorsitzender des SchwuZ e.V. sagte dazu: „Das Ende am Rollberg hinterlässt eine Lücke, aber es ist nicht das Ende des SchwuZ. Das SchwuZ ist eine Community, die seit fast 50 Jahren zusammenhält.“ Diese Community baue jetzt etwas Neues auf.

Der Verein will in den kommenden Monaten Veranstaltungen in verschiedenen Locations durchführen. Parallel dazu sucht man aber weiter nach einem festen Standort. Ziel sei ein eigener Club, wirtschaftlich tragfähig, mit demselben Anspruch: ein queeres Zuhause für Berlin. „Nur in eigenen Räumen kann das SCHWUZ wieder das queere Wohnzimmer werden, das es fast fünf Jahrzehnten war. Dafür suchen wir aktiv nach neuen Räumen“, so Rohrlack.

SchwuZ-Comeback: Post auf Instagram sorgte für Spekulationen

In dem zuvor auf Instagram geposteten Video werden SchwuZ-Sticker verteilt. Dazu schreibt der Verein: „We’re sticking around. See you later!“ (“Wir bleiben hier. Sehen uns später!“). In der Kommentarspalte freuen sich die Follower darüber, dass der Club nicht ganz von der Bildfläche verschwunden ist.

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SchwuZ: Neuer Standort an der Warschauer Straße?

Erst im Januar hatte Stefan Fuerste vom SchwuZ-Verein im „Tagesspiegel“-Interview gesagt, dass das Ende des Clubs am alten Rollberg-Standort nicht das Ende des SchwuZ allgemein sein wird. „Dass das SchwuZ wiederkommen wird, steht für mich außer Frage. Wir als Verein wollen einen Neustart“, sagte Fuerste.

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Allerdings hätten er und seine Mitstreiter noch nicht entschieden, wie der Neustart genau aussehen soll. „Das SchwuZ könnte als klassischer queerer Club zurückkehren, wie er es am Rollberg und zuvor auch am Mehringdamm war. Es gibt aber auch Stimmen im Verein, die sich etwas Kleineres, Selbstorganisiertes vorstellen können – zum Beispiel eine Bar mit Tanzfläche“, sagte Fuerst. Er und seine SchwuZ-Vereinskollegen hätten sich bereits zwei Locations angeschaut, darunter die Busche an der Warschauer Straße und ein Objekt in Mitte.