Im Kampf gegen hohe Spritpreise hat die Spitzenkandidatin der Berliner Linken zur Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp, einen Ausgleich für Betroffene gefordert. Sie schlägt einen Spritzuschuss für kleine und mittlere Unternehmen und ein günstigeres Deutschlandticket vor, um die Menschen in Berlin zu entlasten.

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Handwerksbetriebe, Pflegekräfte oder Lieferdienste etwa seien auf ihr Fahrzeug angewiesen. „Sie brauchen gezielte Unterstützung – etwa einen befristeten Kraftstoffzuschuss für gewerblich genutzte Fahrzeuge kleiner und mittlerer Betriebe“, sagte Eralp dem „Tagesspiegel“. Das könne unbürokratisch über die Steuererklärung oder die Handwerkskammer abgewickelt werden.
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Die Politikerin forderte zudem, dass Berlin beim Deutschlandticket vorangehen und gemeinsam mit Metropolregionen wie München und Frankfurt darauf drängen müsse, dass das Angebot höchstens 49 Euro im Monat koste. „Das ist machbar. Und es ist längst überfällig.“
Die Linke-Politikerin warf dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) vor, er setze auf Forderungen, die gut klingen würden, am Ende aber nichts veränderten. Wegner hatte vom Bund eine Preisobergrenze wie in Polen und eine Aussetzung der Kohlendioxid-Steuer gefordert, um die Spritpreise kurzfristig zu senken.
lth/dpa





