Berlin sorgt wieder für Staunen und Schmunzeln: Erst verirrte sich ein Wildschwein in ein Shoppingcenter, nun spielte ein junger Fuchs die Hauptrolle bei einem Polizeieinsatz. Ein wildes Tier war also erneut auf Abwegen.

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Was war passiert? Einsatzkräfte wurden in der vergangenen Woche wegen eines Taschendiebstahls zum U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg verständigt. „Noch während unsere Kollegen auf der Anfahrt waren, bekamen sie eine Personenbeschreibung des Tatverdächtigen“, schrieb die Polizei in ihrem Whatsapp-Kanal. Nach einer Absuche des Bereichs fanden die Polizisten den beschriebenen Mann und nahmen ihn fest. Und dann kam die Überraschung, die wohl auch die Einsatzkräfte ungläubig gucken ließ: In der Jackentasche des Diebes war ein junger Fuchs.

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Tierarzt untersucht Fuchs

Aus einem Diebstahl-Einsatz wurde plötzlich auch ein Tierrettungseinsatz. Nachdem sie den Welpen geborgen hatten, wurde er zum Veterinärmedizinischen Zentrum Berlin gebracht. Den Angaben des Vereins „Fuchshilfe Berlin“ zufolge wurde das Jungtier, bei dem es sich um ein Männchen handelt, dort untersucht und gefüttert. „Zum Glück für den Kleinen, denn wenn ein so junges Tier über längere Zeit falsch ernährt wird, kann es schnell lebensbedrohlich werden“, schrieb die „Fuchshilfe“ auf Instagram.

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Nach einer Nacht beim Tierarzt übernahm der Verein das Tier. „Es geht ihm erst einmal gut.“ Eine Rückführung zu seiner Familie sei aber nicht mehr möglich. „Das ist immer sehr traurig, denn die Familie ist immer der beste Ort für solch einen Welpen“, erklärte die „Fuchshilfe“.

Der Verein hat auch eine dringende Bitte an Bürgerinnen und Bürger, die auf ein Jungtier aufmerksam werden und sich Sorgen machen: „Bitte immer erst beobachten und uns anrufen, damit wir gemeinsam einschätzen können, ob ein Welpe mitgenommen werden muss. Es sei denn, er ist wirklich sichtbar verletzt oder inaktiv.“