Traurige Nachricht aus dem Tierpark Berlin: Der Sumatra-Tiger Jae Jae ist gestorben. Das teilte der Tierpark am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit, in der er „mit großer Trauer von diesem außergewöhnlichen Tiger Abschied nimmt“.

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Jae Jae kam 2022 aus einem französischen Zoo in den Tierpark. Allein in Berlin wurde Jae Jae fünfmal Vater: 2022 kamen die Schwestern Luise und Lotte zur Welt, 2024 folgten die Zwillinge Ede und Kuno. Erst im Januar 2026 erblickte das noch namenlose Tiger-Mädchen das Licht der Welt.

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Der Tierpark erklärt, dass sich Jae Jaes Zustand in den letzten Monaten zunehmend verschlechtert habe. „Bei Jae Jae zeigten die Blutwerte ein fortschreitendes Nierenversagen, welches trotz medikamentöser Therapie dauerhaft nicht mehr aufgehalten werden konnte“, erklärt Dr. Andreas Pauly, Leiter der Abteilung Tiergesundheit, Tierschutz und Forschung. Am Ende habe der Tierpark die Entscheidung treffen müssen, den Tiger von seinem Leiden zu erlösen.

Insgesamt hatte Jae Jae elf Nachkommen. Damit habe er wesentlich dazu beigetragen, dass die vom Aussterben bedrohte Art weiterhin bestehen kann. Im natürlichen Lebensraum solle es nur noch 400 bis 600 dieser seltenen Großkatzen geben.

„Jae Jae war ein ganz besonderer Tiger – sowohl für das Tierpark-Team als auch für unsere Gäste“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem in der Mitteilung. „In seinen Nachkommen lebt ein Teil von ihm weiter. Sein Erbe für die Sumatra-Tiger bleibt unvergessen.“ Für Mutter Mayang und ihren jungen Nachwuchs werde weiterhin dafür gesorgt, dass die beiden größtmögliche Ruhe erhalten.

dw