Einen Tag vor der geplanten nächtlichen Schließung des Görlitzer Parks in Berlin-Kreuzberg haben bislang Unbekannte eines der Schwenktore beschädigt, teilte die Polizei mit. Unbekannte hätten demnach den unteren Halterungsbolzen des Tores mit einem Werkzeug durchtrennt. 

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Der Görlitzer Park wird ab dem 1. März in den Nachtstunden geschlossen. Demnach ist vorgesehen, dass er in den Wintermonaten (23. September bis 13. Mai) von 6 bis 22 Uhr geöffnet bleibt. Die Maßnahme sei Teil des Berliner Sicherheitsgipfels, so die Staatskanzlei. Es gehe darum, „Sicherheit und Sauberkeit im Park und seinem Umfeld nachhaltig zu verbessern“, hieß es in einer Mitteilung.

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Kai Wegner: Schließung des Görlitzer Parks sei „notwendig geworden“

„Wir wollen, dass der Görlitzer Park wieder ein Ort für Familien mit Kindern, Jugendliche und ältere Menschen wird – nicht für Kriminelle. Deshalb ist die nächtliche Schließung jetzt notwendig geworden“, begründete Berlins Regierender Kai Wegner (CDU) die Schließung des „Görli“ in den Nachtstunden. Zudem kündigte er eine erhöhte Polizeipräsenz im Umfeld an.

Umweltsenatorin Uta Bonde erklärte: „Wir versprechen uns von der Schließung einen spürbaren Rückgang der Kriminalität. Alle bisherigen, milderen Maßnahmen der vergangenen Jahre haben keinen Erfolg erzielt.“

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An der Entscheidung gab es zuletzt viel Kritik, unter anderem hat das Bündnis „Görli Zaunfrei“ angekündigt, juristisch gegen die Nacht-Schließung vorgehen zu wollen. Die Aktivisten gehen davon aus, dass der Fall vor Gericht lande. Nach Auffassung des Bündnisses greift der Senat mit der Maßnahme unverhältnismäßig in die Rechte und Bewegungsfreiheit der Anwohner ein. 

rk