Nach sechs Jahren Bauzeit öffnet die Hohenzollerngruft im Berliner Dom am Samstag wieder für Besucher. Die Wiedereröffnung feiert der Dom mit einem Tag der offenen Tür. Von 10 bis 18 Uhr können Interessierte kostenlos den Dom und die neugestaltete Gruft besuchen, wie es von der Domverwaltung hieß. 

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Zudem wird für die Gäste Erbsensuppe serviert – in Anlehnung an die Einweihung des Doms 1905, sagte Domprediger Stefan Scholpp vor der Eröffnung. Denn damals habe Kaiser Wilhelm II. im Lustgarten vor dem Dom eben jene Suppe servieren lassen. 

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Eintrittspreise für Hohenzollerngruft im Berliner Dom steigen

Am Sonntag findet ein Festgottesdienst (10 Uhr) statt, bei dem unter anderem Kulturminister Wolfram Weimer (parteilos) und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) Grußworte halten werden. 

Mit der Wiedereröffnung erhöhen sich jedoch die Eintrittspreise. Von bislang 10 Euro steige der Preis für nicht ermäßigte Tickets auf 15 Euro, so Scholpp. Tickets können demnach sowohl online als auch vor Ort gekauft werden.

Zu viel Feuchtigkeit und Wärme: Gruft musste 2020 geschlossen werden

Die Gruft auf der Museumsinsel ist die zentrale Begräbnisstätte des früheren Kaiserhauses. Hier ruhen Angehörige des Hauses Hohenzollern, etwa der erste Preußenkönig Friedrich I. und seine Frau Sophie Charlotte. 

Für die Bauarbeiten wurde die Gruft 2020 vorübergehend geschlossen. Sie musste den Angaben nach umfassend saniert werden, weil unter anderem steigende Besucherzahlen dem Klima zusetzten. Feuchtigkeit und Wärme machten demnach den Särgen zu schaffen und Schimmelpilze bildeten sich. Neben einem neuen Rundgang und einer Klimaanlage gibt es nun zum Beispiel auch einen Aufzug runter zur Gruft.

dpa