Autofahrer müssen rund um den Alexanderplatz in Berlin-Mitte noch länger Geduld haben: Die Schäden im Tunnel an der Grunerstraße sind gravierender als zunächst angenommen. Die Verkehrsinformationszentrale schrieb beim Kurznachrichtendienst Bluesky, dass die Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende April dauern werden.

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Nachdem der Tunnel zunächst vollständig gesperrt war, können Autofahrer inzwischen wieder jeweils eine Spur pro Richtung nutzen. Allerdings gilt weiterhin eine deutliche Tempobeschränkung: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde auf 10 Kilometer pro Stunde festgesetzt. Die Verkehrsinformationszentrale bittet Autofahrer zudem, den Bereich mit besonderer Vorsicht zu durchfahren.

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Tunnel am Alexanderplatz: Entwässerungsrinnen müssen erneuert werden

Ursprünglich war geplant, dass die Wartungsarbeiten in dem Tunnel bereits am vergangenen Mittwochmittag (25.02.) wieder abgeschlossen sein sollten. Doch dann wurden die größeren Schäden entdeckt. Konkret betreffen diese die quer über die Fahrbahn verlaufenden Entwässerungsrinnen, präzisierte ein Sprecher der Verkehrsverwaltung gegenüber der Berliner Morgenpost. Die Schäden daran sind ihm zufolge auf die Witterungsbedingungen und die Wechsel zwischen Frost und Tauwetter zurückzuführen. Und die Schäden seien so schwer, dass „eine provisorische Instandsetzung der Gitterroste der Entwässerungsrinnen im rechten Fahrstreifen nicht möglich“ sei, schildert der Sprecher weiter.

Das bedeutet: Die Gitterroste müssen in dieser Spur ausgetauscht werden, so lange ist sie nicht befahrbar. Für die andere Spur konnte zumindest eine übergangsweise Lösung gefunden werden. „Um die jeweils linken Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 10 km/h wieder unter Verkehr nehmen zu können, wurden die linksseitigen Gitterroste behelfsweise instandgesetzt“, erklärt der Sprecher. Diese provisorischen Arbeiten wurden mittlerweile abgeschlossen, sodass die Vollsperrung des Tunnels aufgehoben werden konnte.

„Die komplette Freigabe könnte sich über mehrere Wochen hinziehen und richtet sich unter anderem auch nach der Verfügbarkeit der einzubauenden Rinnenformteile“, so der Sprecher der Verkehrsverwaltung. Pendler und Anwohner müssen sich somit weiterhin auf erhebliche Verkehrsbehinderungen im Bereich Grunerstraße einstellen. Er betont aber auch: „Eine Gefährdung der Standsicherheit des Tunnels bestand zu keinem Zeitpunkt.“