Zum Artikel „Senat plant wohl weiter mit Magnetschwebebahn“ vom 8. Februar:
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Insgesamt kommt man nicht umhin festzustellen, dass dieses Transportmittel auch für Berliner Verhältnisse sehr gut geeignet wäre – hier speziell die Verbindung von der Urban Tech Republic auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel bis nach Spandau.
Kostenmäßig würde meines Erachtens dieses Transportmittel circa die Hälfte gegenüber einer U-Bahn-Linie ausmachen. Da es sich um ein Forschungsprojekt handeln dürfte, könnte der Bund sich finanziell beteiligen. Vom Berliner Bautempo mal abgesehen, würde diese Strecke weit mehr Zeit beim Bau einsparen als zum Beispiel die Errichtung einer Straßen- oder U-Bahnstrecke. Insgesamt finde ich, ist das eine Angelegenheit, die es zu überdenken gilt – zumindest in Zeiten klammer Haushaltskassen.
Thomas Hansen, per E-Mail
Zum Artikel „Kampf gegen wachsende Müllberge: Nachhaltige Mode statt ,Ultra Fast Fashion‘“ vom 10. Februar:
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Sicherlich ist die Sammlung und Wiederverwendung von gebrauchten Textilien ein vernünftiges Anliegen. Schwer ist es allerdings, dafür einen sinnvollen Rahmen zu schaffen. Die EU hat eine Pflicht zur Getrenntsammlung eingeführt, die bis Juli 2028 in nationales Recht umgesetzt werden soll. Während für Papier, Glas und Bioabfall eine hausnahe Lösung angeboten wird, sollen Alttextilien auf den BSR-Recyclinghöfen entsorgt werden. Dorthin muss der Verbraucher erst einmal mit dem Pkw fahren.
Es gab einmal in Deutschland eine nachhaltige Mode. Textilien waren teuer, weil sie aus guten Stoffen waren und lange hielten. Seit den 1990er-Jahren wurde die Produktion ins Ausland verlagert. Heute bestehen Stoffe aus Gemischen unterschiedlicher Fasern, was ein Recycling so gut wie unmöglich macht.
Herren- und Damenausstatter sind aus dem Stadtbild verschwunden, bestellt wird im Internet auf Nicht-EU-Plattformen. Auch zu DDR-Zeiten wurden Alttextilien gesammelt – aber nur bestimmte Fasern sind dafür geeignet, und das hat sich bis heute nicht geändert. Deshalb sollte beim Review der EU-Regelung kritisch hinterfragt werden, ob diese Regelung sinnvoll ist und das Problem löst.
Christine Horn, per Mail
Zum Artikel „Leerstand bei Geschäften: So will Steglitz-Zehlendorf das Problem lösen“ vom 5. Februar:
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Die Schlossstraße ist seit zig Jahren „unsere Einkaufsstraße“, aber es erfüllt uns zunehmend mit Wehmut, mitanzusehen, wie leer die Kaufhäuser heute sind und wie sich das wenige Personal bemüht, die Kunden zu bedienen.
Beispiel: In einem großen Elektronikmarkt zieht ein überforderter Verkäufer eine Schlange potenzieller Kunden hinter sich her, um dann so etwas wie eine „Beratung“ vom Preisschild abzulesen. Kauft man dann trotzdem – zum Beispiel ein Tablet und einige Kleinigkeiten für fast 500 Euro –, zahlt man für die Tüte nochmals 20 Cent. Wegen der Umwelt!
Dafür hat man aber das gute Gefühl, den lokalen Handel unterstützt und nicht im Internet gekauft zu haben – und zahlt auch noch die Parkgebühren, wenn man im Regen zum Parkhaus läuft. Warum soll man sich also so etwas antun?
Ein Einkaufserlebnis sieht anders aus. Aber wir können doch unser P&C, Karstadt oder welches Center auch immer nicht vor die Hunde gehen lassen – aber ohne Personal geht das nun mal nicht.
Dietmar Astfalk, per Mail
Zum Artikel „Einzug der Giganten: Wo Elefanten auf ewiger Wanderschaft sind“ vom 7. Februar:
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Wo ist eigentlich der Tierpark-Direktor geblieben, der den Mitarbeiter vorschickte? Wenn ich das richtig verstehe, bleiben bei aktuellem Wetter 167 Quadratmeter im Innenbereich für einen Elefanten – kaum doppelt so groß wie meine Wohnung. Das kostet dann 67,5 Millionen Euro. Überflüssig! Die Kosten sind fast doppelt so hoch geworden und nicht durch Einnahmen gedeckt. Dafür werden Anlagen geschlossen und Tiere abgeschafft. Die Einnahmen sind um ein Drittel gesunken, Stammbesucher bleiben weg. Würde eine Galerie Bilder abschaffen und glauben, dass dies die Attraktivität erhöht? Wie sollen immer weniger Tiere die Attraktivität des Tierparks erhöhen? Wer überwacht eigentlich diesen Direktor? Und wer überwacht die, die den Direktor überwachen?
Bernd Uhl, per Mail
Wofür brauchen wir eigentlich 21 Afrikanische Elefanten im Tierpark Berlin? Im April 2024 hat Botswana circa 20.000 Afrikanische Elefanten für Deutschland angeboten – vom Aussterben bedroht sind sie demnach nicht. Bedroht sind aber die Waldelefanten. Warum schützt der Tierpark nicht die? Wo ist der Artenschutz?
Was macht diese Investition von über 67,5 Millionen Euro, zur Hälfte aus Steuergeldern finanziert, für einen Sinn? Glaubt der Direktor wirklich, damit den Verlust von 30 Prozent der Einnahmen wieder reinzubekommen? Scheinbar nicht, sonst hätte er sich präsentiert und nicht einen Mitarbeiter vorgeschickt. Gibt es kein Aufsichtsorgan, das diese Fehlentwicklung überprüft? Ich verliere das Vertrauen!
Martina Ross, per Mail






