Bald sind die Muva-Rufbusse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus dem Stadtbild der Hauptstadt verschwunden. Das Angebot endet am 28. Februar 2026. Ein neuer barrierefreier Fahrdienst mit dem etwas sperrigen Namen „Barrierefreier Alternativ-Verkehr“ (BAV) ist aber bereits angelaufen. Dieser wird vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) koordiniert. Das neue Angebot nutzt die große Flotte des Berliner Taxigewerbes, das aktuell mehr als 160 Inklusionstaxen umfasst.
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Wie funktioniert der kostenlose Service? Wenn Fahrgäste, die körperlich eingeschränkt sind, ihre Fahrt mit Bus oder Bahn zum Beispiel aufgrund eines ausgefallenen oder nicht vorhandenen Aufzugs nicht fortsetzen können, können sie das BAV-Kundencenter unter der Nummer (030) 25 41 44 44 anrufen.
In einem nächsten Schritt beraten die Mitarbeiter die Fahrgäste, ob eine barrierefreie Umfahrung mit dem Nahverkehr möglich ist. Sollte das nicht der Fall sein, wird ein geeignetes Taxi organisiert. Dieses bringt den Fahrgast direkt zu einer geeigneten barrierefreien Station oder Haltestelle.
Das sind die Vorteile des neuen Fahrdienstes BAV:
- Durchschnittliche Wartezeit verkürzt sich: Etwa 10 Minuten (BVG Muva: rund 22 Minuten)
- Deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit durch Einbindung des Taxigewerbes
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Muva-Rufbusse wegen hoher Fixkosten eingestellt
Der Fahrdienst BVG Muva war im Herbst 2022 gestartet. Laut der Senatsverwaltung für Verkehr habe er zur „Erprobung eines ergänzenden Fahrdienstes zur Sicherung vollständiger Barrierefreiheit im ÖPNV“ gedient. Mit dem Abschluss habe im vergangenen Jahr aber festgestanden, dass eine Lösung für die sehr hohen Fixkosten der Fahrzeugflotte des BVG gefunden werden müsse. Nun geht es also mit dem BAV für die Fahrgäste weiter.


