Zum Kommentar „In Berlin darf geknallt werden“ vom 29. Dezember

Jedes Wort gehört ins Goldene Buch der Stadt. Oder besser: An den Anfang der Nachrichten. Die Böllerei widerspricht jeder Vernunft, es gibt kein einziges Argument dafür! Sie richtet nur Schaden an. Und unsere Politiker schwören Eide, Schaden vom Volke abzuwenden. Nun können sie mal zeigen, ob sie es ernst meinen. Welche Strafe steht auf Meineid? Alle, die guten Willens sind, müssen sich für ein Verbot privater Knallerei einsetzen. Und ein einziges, von Politikern gewünschtes Feuerwerk könnte im Regierungsviertel erfolgen. Unter staatlicher Aufsicht.

Ilse Lodd, per E-Mail

Ich hasse diese völlig sinnlose Knallerei und dieses schwachsinnige Abfeuern von Raketen zum Jahreswechsel. Warum werden jährlich Millionen Euro verschwendet für die Tatsache, dass der Kalender eine andere Jahreszahl anzeigt? Wie viele Menschen werden dadurch verletzt, wie viele Unschuldige trifft das? Warum muss das sein? Ich frage mich, ob man das nicht ändern kann! Verbieten allein macht das sicher noch interessanter, und so denke ich, man müsste den Menschen Alternativen zum Böllern und Raketen-Abfeuern geben. Aber welche könnten dies sein? Videos auf Groß-Leinwänden faszinieren sicher nicht genug, besonders nicht die vielen Betrunkenen in der Silvesternacht.

Klaus Horn, per E-Mail

Irgendwie kann man das ganze Gejammer um die Silvesterknallerei und deren Folgen nicht mehr hören. In diesem Jahr soll sogar bis zu 15 Prozent mehr Knallzeug verkauft werden als in den Vorjahren. Also liebe Politiker, wenn überhaupt ein zentrales Feuerwerk und ansonsten striktes Verkaufs- und Nutzungsverbot. Und bitte dieses Thema am Anfang des Jahres behandeln und nicht wie immer in den Dezember schieben und dann mit fadenscheinigen Verbotszonen Aktionismus vortäuschen. Was haben wir gestöhnt als das Rauchen im Restaurant verboten wurde – und heute?

Auch interessant

Zum Artikel „Neu in 2026: Was sich für Verbraucherinnen und Verbraucher ändert“ vom 29. Dezember

Deutschland ist (noch) eine relativ wohlhabende Gesellschaft. Doch mit dem Wohlstand scheint vielerorts auch die Eigenverantwortung verloren gegangen zu sein. Immer häufiger entsteht der Eindruck, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung erwartet, der Staat müsse jedes persönliche, soziale oder wirtschaftliche Problem lösen. Über Jahre hinweg hat sich ein gesellschaftspolitisches Klima entwickelt, in dem staatliche Fürsorge als selbstverständlich gilt.
Ob Energiepreise, Altersvorsorge, Pflege, Kinderbetreuung oder sonstige Lebensrisiken. Für alles gibt es Programme, Zuschüsse und Rettungspakete. Was dabei zu kurz kommt, ist die Frage nach der eigenen Verantwortung jedes Einzelnen.
Eine solidarische Gesellschaft lebt jedoch nicht davon, dass Verantwortung vollständig delegiert wird, sondern davon, dass Bürger Verantwortung übernehmen. Für sich selbst und für das Gemeinwesen. Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit. Er basiert auf Leistung, Eigeninitiative und der Bereitschaft, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen. Wenn wir weiterhin alles vom Staat erwarten, riskieren wir nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In der Folge mit heftigen Verteilungskämpfen.
Ein handlungsfähiger Staat braucht verantwortungsbewusste Bürger und nicht umgekehrt.

Alfred Kastner, per E-Mail

Zum Artikel „Hildegard Knef zum 100.: Happy Hundert, Hilde“ vom 26. Dezember

Bin hocherfreut über Ihren Artikel, den hat „sie“ sich ja wirklich verdient. Ich fahre fast täglich am heutigen „Hildegard-Knef-Platz“ beim Bahnhof Südkreuz in Berlin-Schöneberg vorbei und werde jedes Mal an „Hilde“ erinnert. Leider ist der äußere architektonische Eindruck atmosphärisch enttäuschend. Die Straßenbezeichnung kann niemand optisch wahrnehmen.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Mein Vorschlag: Man setze Hildegard Knef vor dem Bahnhofseingang ein Denkmal, damit sie auch optisch wahrgenommen werden kann. Immerhin hat sich dies mit ihren der für Berlin liebevoll gesungenen Liedern verdient und Berlin in ganz Deutschland noch bekannter gemacht. Der Hundertjährigen wäre dies auch in ihren jetzigen „Gefilden“ ein angemessenes Berliner Dankeschön.

Walter Kozuch, per E-Mail

„Ambros pur! Vol. VII“, das war ein famoses Konzert mit Wolfgang Ambros & Freunden in der „Szene Salzburg“. Zwei Tage später sollte es im Schauspielhaus Salzburg mit Bina Blumencron (Gesang) und Bruno Juen (Klavier) „Rote Rosen regnen“. Junge Menschen dürften kaum etwas mit dem Namen Hildegard Knef anfangen können. Am 28. Dezember 2025 wäre die Schauspielerin, Sängerin, Autor und Texterin 100 Jahre alt geworden.
Bina Blumencron und Bruno Juen nahmen uns in Salzburg mit auf eine Zeitreise durch das Leben von Hildegard Knef, mit Geschichten und voll gepackt mit Musik. Mein Lieblingslied von Hildegard Knef ist und bleibt ihr Song „Ich brauch‘ Tapetenwechsel“.

Klaus P. Jaworek, per E-Mail

Auch interessant