Besinnliche Tage statt politischer Alltag: Weihnachten ist auch für Berlins Spitzenpolitiker eine Zeit zum Durchatmen. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) geben Einblicke in familiäre Traditionen und was zu essen auf den Tisch kommt.

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Wegner freut sich auf eher einfache kulinarische Genüsse im Kreise seiner Familie. „Ich habe eine neue Tradition begonnen. Auch in diesem Jahr wird es an Heiligabend wieder Kartoffelsalat und Würstchen geben“, verriet der Politiker. „Das hatte sich, als ich ein Kind war, mein Papa immer gewünscht. Damals konnte ich es mit meiner Mama verhindern. Jetzt haben wir diese schöne Tradition in unserer Familie begonnen.“

Kai Wegner: „Ich bin nicht das größte Kochtalent“

Als Kind habe er zu Weihnachten immer gerne Fondue gegessen, sagte Wegner. „Meine Mama und ich haben uns – in einer demokratischen Abstimmung – zwei zu eins gegen meinen Papa durchgesetzt.“ Zuletzt habe es im Hause Wegner dann erstmals Kartoffelsalat und Würstchen gegeben. „Und es war tatsächlich schön. Mein Papa würde sich freuen, dass der Sohn das jetzt endlich erkennt.“

Und wer macht den Salat? „Wir bereiten das Weihnachtsessen zusammen vor. Ich bin nicht das größte Kochtalent, aber ich arbeite sehr gerne gemeinsam in der Küche. Und wenn es danach noch schmeckt, freue ich mich sehr.“ Wegner ist mit Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) liiert.

Franziska Giffey verbringt die Weihnachtsfeiertage in Brandenburg

Wie Wegner setzt auch Wirtschaftssenatorin Giffey auf traditionelles Weihnachtsessen. Während es an Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen gebe, komme am ersten Weihnachtsfeiertag „Gänsebraten mit Klößen, Rotkohl und Grünkohl auf den Tisch und zum Nachtisch Zitronencreme und Mousse au Chocolat“, sagte die SPD-Politikern „t-online“.

Giffey, die verheiratet ist und einen Sohn hat, verbringt den Heiligabend mit ihrer Familie in Berlin. Danach geht es ins Nachbarbundesland. „Über die Feiertage sind wir in Brandenburg bei meinen Eltern und meinem Bruder mit seiner Familie“, erzählte sie. „Weihnachten ist für mich das Fest der Familie, und es ist auch die ruhigste Zeit im Jahr.“

dpa/JP