Nach dem Aus des legendären SchwuZ kämpft nun ein weiterer Club in Berlin um seine Existenz. Eigenen Angaben zufolge ist „Jonny Knüppel“ in Prenzlauer Berg in wirtschaftliche Schieflage geraten. „Leider ist es so, dass wir finanziell am äußersten Rand stehen und die nächsten Veranstaltungen über Wohl und Wehe unserer Unternehmung entscheiden“, heißt es in einem Post auf Instagram.

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Die Betreiber wenden sich mit einer dringenden Bitte an die „Jonny Knüppel“-Fans und Follower: „Kommt vorbei, haut die Groschen auf den Kopf, als ob es kein Morgen gäbe, denn möglicherweise gibt es tatsächlich keins!“ Es wird auch auf eine Solidaritätsparty (20.12.) mit dem Motto „Knüppel im Sack“ kurz vor Weihnachten hingewiesen. Weitere Informationen sollen in der kommenden Woche folgen. Unabhängig davon können Spenden an den Verein Disko Babel überwiesen werden.

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„Jonny Knüppel“ droht das Aus: Große Anteilnahme von Club-Fans

Das Engagement der Club-Fans scheint groß zu sein. Vier Tage nach dem öffentlichen Hilferuf schrieb das Team in der Instagram-Story: „Danke Euch allen! Für die Anteilnahme, fürs Teilen, fürs Spenden! Wir sind noch lange nicht übern Berg, aber zutiefst gerührt! Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr es schaffen würdet, uns zu besuchen, um die Einnahmen an der Bar etwas in die Höhe zu treiben. Win-Win oder?!“ Ein Spendenglas werde auch bei jedem Event am Eingang stehen. Zunächst hatte das Magazin „Groove“ über das drohende Club-Aus berichtet.

Bereits im Jahr 2018 hatten die Betreiber von „Jonny Knüppel” mit Problemen zu kämpfen. Der Mietvertrag für den damaligen Standort in Kreuzberg wurde nicht verlängert. Der Vermieter hatte mitgeteilt, dass der Club an der Lohmühleninsel nicht länger erwünscht sei. Zuvor hatten die Betreiber rund 70.000 Euro über eine Crowdfunding-Kampagne gesammelt. Mit den Spenden sollten Lärm- und Brandschutzanlagen umgesetzt werden.