Für viele Berlinerinnen und Berliner war es insbesondere vor den Festtagen eine Tradition: Fisch, Fleisch und andere Feinkost für das Festtagsessen im Charlottenburger Delikatessenladen Rogacki zu kaufen.

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Doch dieses Jahr ist das erste Weihnachten ohne Rogacki: Im Mai war Inhaber Dietmar Rogacki bei einem tragischen Brand in seiner Villa in Staaken ums Leben gekommen. Zwei Monate später musste der fast 100 Jahre alte Familienbetrieb Insolvenz anmelden und schließen.
Nun kann zum letzten Mal bei Rogacki eingekauft werden: Statt Feinkost und Fisch gibt es u.a. Möbel, Kühltechnik, Deko und Geschirr. Auf der Auktionsplattform assetorb.com läuft derzeit die zweite von insgesamt drei Versteigerungsrunden. Das Online-Auktionshaus bietet 266 Gegenstände an. Interessenten können am 7. Januar in der Zeit von 9 bis 13 Uhr alle Angebote vor Ort besichtigen.
Die Versteigerung läuft bis zum 8. Januar 2026 um 11 Uhr. Wer etwas erwirbt, muss es selbst abholen. Dies ist entweder am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, oder am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, möglich. An beiden Tagen haben Käufer von 9 bis 16 Uhr die Möglichkeit dazu.
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Zuletzt war bekannt geworden, dass der ehemalige IHK-Chef, Daniel-Jan Girl, die Markenrechte am Feinkost-Unternehmen erworben hat. Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart. „Nach der Rogacki-Schließung war ich genauso schockiert wie unzählige Berliner. Im Freundeskreis wurde beraten, was zu tun ist, und schnell war klar: Man muss jetzt sichern, was noch da ist“, sagte der Unternehmer der Zeitung „B.Z.“. Für alle, die sich schon Hoffnung machen: Das Ladengeschäft werde nicht wieder öffnen. Eine neue Homepage gibt es aber bereits unter rogacki.berlin.






