Es war ein Schock für viele Berlinerinner und Berliner: Am 20. Mai 2025 war Dietmar Rogacki, Inhaber des Charlottenburger Feinkost-Unternehmens „Rogacki“, bei einem tragischen Brand in seiner Villa in Staaken ums Leben gekommen. Zwei Monate später musste der fast 100 Jahre alte Familienbetrieb („Berlin seit 1928“) Insolvenz anmelden und schließen.

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Die „B.Z.“ möchte jetzt erfahren haben, dass Daniel-Jan Girl die Markenrechte am Charlottenburger Feinkost-Unternehmen „Rogacki“ erworben habe. Der ehemalige IHK-Chef (Industrie- und Handelskammer) sagt gegenüber der Zeitung: „Nach der Rogacki-Schließung war ich genauso schockiert, wie unzählige Berliner. Im Freundeskreis wurde beraten, was zu tun ist, und schnell war klar: Man muss jetzt sichern, was noch da ist.“

Demnach übernahm Girl nicht die Immobilie in der Wilmersdorfer Straße, sondern die Rezepte, die sich in dicken Leitz-Ordnern befinden sollen. Wichtig, für alle, die sich schon Hoffnung gemacht haben: Das Ladengeschäft werde nicht wieder öffnen.
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Eine neue Homepage gibt es aber bereits unter rogacki.berlin. Zu den genauen Plänen wolle sich Girl in naher Zukunft äußern. Zur „B.Z.“ sagte er zur Wiederbelebung des Rogacki: „Schließlich ist es auch ein Stück Heimat. Wie ich selbst sind viele mit den Köstlichkeiten aufgewachsen. Dieses Erbe möchte ich für die Zukunft erhalten.“
Zu guter Letzt möchte die Zeitung noch wissen, was Girl denn für den Erwerb der Markenrechte bezahlt habe. Seine Antwort: „einen fairen und angemessenen Preis“. Details des Deals sind also nicht bekannt.
dw/BMO





