Für viele Berliner Gaskunden wird Heizen ab 2025 billiger. Berlins mit Abstand größter Gasversorger Gasag senkt die Preise. Das gilt nicht nur für deren Neukunden, sondern auch für Bestandskunden mit Gas-Zeitverträgen und einer Mindestlaufzeit, teilte der Berliner Anbieter am Mittwoch mit. Der Grund für diese Preissenkung liegt in der Bundespolitik, denn die Gasspeicherumlage soll ab Anfang 2026 wegfallen.

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Die Nettoersparnis beträgt laut Gasag 0,289 Cent pro Kilowattstunde. Zwar steigen die Kosten bei den Netzentgelten und beim CO2-Preis, gleichzeitig sinken aber die Beschaffungspreise für Gas. Die Ersparnis will die Gasag an ihre Kunden weitergeben.
Ersparnis liegt bei 68 Euro pro Jahr für ein Einfamilienhaus
Durch den niedrigeren Arbeitspreis können die Kundinnen und Kunden deutlich sparen. Laut Gasag geht es um diese Summen:
- Bei einem Einfamilienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von durchschnittlich 20.000 Kilowattstunden sparen die Kunden laut Gasag im Grundversorgungstarif bei mehr als 68 Euro im Jahr.
- Die Bewohner einer Wohnung können bei einem jährlichen Verbrauch von rund 12.000 Kilowattstunden von einer Ersparnis von rund 41 Euro ausgehen.
Die Preissenkung steht unter dem Vorbehalt, dass der Wegfall der Gasspeicherumlage im EnWG-Änderungsgesetz im Bundesgesetzblatt verkündet wird. Dies gilt aber als reine Formsache. Das EnWG-Änderungsgesetz soll dann ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.
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Auch der Strompreis der Gasag soll 2026 sinken
Der Gasag-Vertriebsvorstand Matthias Trunk erklärte: „Wir freuen uns, dass wir unseren Kundinnen und Kunden zum neuen Jahr, in der Hochsaison der Heizperiode, eine preisliche Entlastung ermöglichen können. Uns ist es wichtig, unsere Preise fair und transparent zu gestalten.“
Die Gasag kündigt zudem an, wegen der sinkenden Strombeschaffungspreise und der überwiegend sinkenden Netzentgelte 2026 auch die Strompreise für seine Kunden zu senken. Wie stark diese Preissenkung ausfällt, soll im kommenden Frühjahr festgelegt werden.




