Bei der Ringbahnbrücke geht es voran. Die Bauarbeiten für den Neubau starten am 20. Oktober, wie die Projektgesellschaft Deges bekanntgab. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant. Zum Spatenstich wird auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) vor Ort erwartet. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich in den kommenden Monaten auf weitere Einschränkungen einstellen, da bereits umfangreiche Sperrungen am Autobahndreieck Funkturm angekündigt sind. Grund dafür ist der Abriss der derzeit gesperrten Brücke über die Halenseestraße Ost im Zuge des Brückenneubaus.

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Ringbahnbrücke und Stadtautobahn: Erste Einschränkungen bereits angekündigt

Die Sperrungen gelten demnach vom 30. Oktober, 22 Uhr, bis voraussichtlich 3. November, 5 Uhr. Verkehrsteilnehmern wird geraten, den Bereich weiträumig zu umfahren. 

Laut Deges wird es etwa von der Autobahn 115 keine Überleitung auf die A100 Richtung Hamburg sowie keine Abfahrt Richtung Halenseestraße Ost/Messedamm geben. Zudem entfällt die Möglichkeit, von der A100 aus Süden kommend über den Messedamm durch die Stadt zu fahren. „Damit gibt es keine Möglichkeit für Lkw, am Autobahndreieck Funkturm in Richtung Hamburg zu fahren“, teilte Deges mit. 

Die Halenseestraße Ost in Richtung Autobahndreieck Funkturm und Messedamm werde ab dem Rathenauplatz in Fahrtrichtung Nord gesperrt, und die Auffahrt auf die Autobahn entfalle. Zudem sei von Norden kommend keine Überleitung von der A100 auf die A115 möglich. Außerdem werde der Messedamm in Fahrtrichtung Norden zwischen den Kreuzungen Halenseestraße und Neue Kantstraße voll gesperrt.

Alte Ringbahnbrücke wurde im Frühjahr abgerissen

Die alte Ringbahnbrücke war Teil des Autobahndreiecks Funkturm, eines der bundesweit am stärksten belasteten Verkehrsknotenpunkte. Im März dieses Jahres wurde die Brücke gesperrt, weil sich ein Riss im Tragwerk überraschend ausgebreitet hatte. Kurz darauf wurde die Überführung über die S-Bahn-Gleise abgerissen. So erging es auch der etwas weiter nördlich gelegenen Westendbrücke. 

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Im Berliner Westen müssen Autofahrer seither weiträumige Umleitungen hinnehmen. Die Situation ist infolge des Umleitungsverkehrs durch Wohngebiete auch für die Anwohnerinnen und Anwohner eine Belastung.

dpa/jcst