Die Elsenbrücke verbindet die beiden Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick miteinander. Ihr Neubau wird jetzt allerdings mehr Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich geplant. Statt im Dezember werde die Brücke frühestens im Januar 2026 eröffnet werden können. Über die Verzögerungen berichtet der „Tagesspiegel“, der weiter schreibt, dass der westliche Teil der Brücke „möglicherweise auch später“ freigegeben werde.

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Die Gründe dafür seien das schlechte Wetter der letzten Wochen sowie Personalmangel. So hätten die Niederschläge die Schweißarbeiten behindert. Neben dem fehlenden Personal gebe es viele Zeitarbeiter, Einbrüche in die Baucontainer und einen Arbeitsunfall im September. Das alles sorge dafür, dass es jetzt länger dauert.

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Elsenbrücke: Bonde nennt keinen fixen Termin für Fertigstellung

Laut „Tagesspiegel“ hat Verkehrssenatorin Ute Bonde (58/CDU) bereits am Mittwoch im Verkehrsausschuss im Abgeordnetenhaus keinen festen Termin genannt, sondern immer nur von einer Fertigstellung „im Winter“ gesprochen. Dieser Begriff ist dehnbar, der Februar oder gar der März wären da noch eingeschlossen.

Der Grund für das Verkehrschaos rund um die Anschlussstelle in Treptow ist unter anderem die Sperrung der Elsenbrücke. Der Verkehr wird derzeit über die Behelfsbrücke umgeleitet. Mit der Eröffnung des neuen A100-Abschnitts hat sich das Verkehrsaufkommen dort deutlich erhöht.

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In der letzten Woche hat Bonde mit einem weiteren Autostreifen auf der Behelfsbrücke auf das Chaos reagiert. Dafür solle der in Richtung Treptow verlaufende Radweg über die Brücke mit dem Radweg auf der Gegenseite zusammengelegt werden, hatte die Senatorin im Verkehrsausschuss erklärt. So entstehe in Richtung Friedrichshain Platz für einen zweiten Kfz-Fahrstreifen.

BMO/dw