Am Samstag findet in Berlin die Großdemonstration „All Eyes on Gaza“ statt. Aufgerufen hat ein breites Bündnis von mehr als 50 Verbänden und Einzelpersonen, um gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen und die „deutsche Komplizenschaft“ in dem Konflikt zu protestieren. Erwartet werden etwa 30.000 Teilnehmende – die Veranstalter hoffen auf die bislang größte palästina-solidarische Kundgebung in der Hauptstadt.

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Der Protest startet um 14.30 Uhr am Neptunbrunnen an der Spandauer Straße. Von dort verläuft der Demonstrationszug über die Karl-Liebknecht-Straße, Unter den Linden, Wilhelmstraße, Dorotheenstraße, Scheidemannstraße, Yitzhak-Rabin-Straße bis zur Straße des 17. Juni am Großen Stern. Dort beginnt um 17 Uhr die Kundgebung „All Eyes on Gaza – Stoppt den Genozid“ mit Auftritten von Bands wie K.I.Z. und Pashanim.
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Autofahrerinnen und -fahrer müssen entlang der Strecke mit Sperrungen rechnen. Bereits am Freitag kommt es zu ersten Sperrungen, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin mitteile. Ab 7 Uhr werden die Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor, die Yitzhak-Rabin-Straße sowie die Ebertstraße gesperrt. Am Samstag folgen weitere Sperrungen entlang der gesamten Demonstrationsroute. Die VIZ empfiehlt deshalb allen Verkehrsteilnehmern, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.
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Die Berliner Polizei begleitet die Demonstration mit rund 900 Einsatzkräften, unterstützt von Einheiten aus Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Stadtweit sind insgesamt 1.800 Beamtinnen und Beamte bei verschiedenen Versammlungen im Einsatz. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden liegen derzeit keine Hinweise auf ein erhöhtes Radikalisierungspotenzial vor.






