Ex-Metro-Chef Eckhard Cordes soll am Donnerstagmittag von einem Lufthansa-Flug nach München ausgeschlossen worden sein, weil er angeblich gesagt habe, man wünsche sich manchmal, dass man den Flughafen BER besser in die Luft sprenge und neu baue. Das berichtet die „Bild“.

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Was war passiert? Dem Bericht zufolge wartete der heutige Aufsichtsratschef des Dienstleisters Bilfinger SE mit anderen Passagieren auf den Einstieg in die Lufthansa-Maschine nach München. Einige Passagiere des vorigen Flugs waren demnach bereits ausgestiegen. Allerdings mussten die anderen an Bord bleiben, sodass die wartenden Passagiere nicht einsteigen konnten.
Nach explosivem Spruch von Eckhard Cordes: Bodenpersonal ruft Kapitän
Wie ein Cordes-Sprecher der „Bild“ sagte, sei davon auch Herr Cordes betroffen gewesen. Dieser habe dann gesagt, dass dies typisch für seine Erlebnisse am Berliner Flughafen sei. Der sei so schlecht, dass man sich manchmal wünsche, der Flughafen würde besser in die Luft gesprengt und neugebaut werden.
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Das Bodenpersonal rief schließlich wegen der Unruhe den Kapitän zum Gate. Dieser teilte mit, man habe das Aussteigen wegen eines drohenden Gewitters unterbrochen. Cordes und andere Passagiere sollen daraufhin darauf hingewiesen haben, dass es doch draußen kein Gewitter gebe.

Die „Bild“ zitiert den Sprecher: „Der Pilot hat dann entschieden, dass er Herrn Cordes auf diesem Flug nicht mitnehmen werde. Diese Entscheidung wurde von Herrn Cordes kritisiert, der gegenüber dem Piloten zwar dessen Entscheidung zur Wetterlage akzeptierte, aber darum bat, seinen Punkt zu sehen, dass es draußen nach wie vor kein Gewitter gebe.“
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Die Polizei bringt Cordes zu einer Mietwagenfirma
Der Streit muss lautstark gewesen sein, zwei Bundespolizisten kamen als Schlichter hinzu. Der Pilot blieb dabei, dass Cordes nicht mitfliegen dürfe. Daraufhin habe der sich von den Polizisten zum nächsten Mietwagenschalter bringen lassen und sei mit dem Auto nach München gefahren, von wo er nach Ibiza flog.
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Die Lufthansa kommentierte den Fall laut Bericht so: „Fluggesellschaften können Passagieren die Beförderung verweigern oder ein Flugverbot aussprechen, wenn Sicherheit, Ordnung oder Vertragsbedingungen verletzt werden – etwa bei aggressivem Verhalten. Es handelt sich stets um eine sorgfältige juristische Einzelfallprüfung, die unter besonderen Umständen auch zu einem Hausverbot oder sehr selten zu einem Statusentzug führen kann.“ Die Bundespolizei bestätigte den Vorfall. Die weitere Bearbeitung erfolge durch die Polizei Brandenburg.
Mit seiner Kritik am BER steht Cordes nicht allein da. Auch Ryanair-Chef Eddie Wilson schimpfte erst kürzlich, der BER sei hoffnungslos ineffizient.
alu/BM







