Hunde in Berlin und ihre Besitzer können sich zum Ende der Badesaison im nahenden Herbst über ein neues Event freuen. Erstmals können Hunde in zwei Freibädern ins Wasser. Möglich sein soll das an einem Tag jeweils in Becken des Sommerbads am Insulaner in Steglitz und des Freibades Staaken West in Spandau, wie eine Sprecherin der Bäder-Betriebe sagte.

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Das Sommerbad Staaken West ist am 20. September, das Sommerbad am Insulaner am 21. September für die tierischen Badegäste geöffnet. Die Bäderbetriebe teilten mit, dass das Hundeschwimmen jeweils von 10 bis 17 Uhr möglich ist. Die Besitzer bleiben während des Planschens am Beckenrand und feuern ihre Hunde kräftig an.

Für die Sicherheit der Tiere sei kein Chlor mehr im Wasser, heißt es von den Veranstaltern. Für jede Pfote und jeden Fuß sind je 1 Euro Eintritt fällig, also in der Regel 2 Euro für einen Mensch und 4 Euro für einen Hund mit vier Beinen. Die Besitzer müssen einen gültigen EU-Heimtierausweis und eine Kopie einer Hundehaftpflichtversicherung mitbringen.

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Regulär sollten die Berliner Freibäder nur noch bis zum 7. September geöffnet sein. Einige Bäder bleiben nun jedoch doch länger in Betrieb. Die verlängerten Öffnungszeiten gelten zunächst unter Vorbehalt, da die endgültige Dauer maßgeblich von der Wetterlage im September abhängt.

Welche Bäder wie lange geöffnet haben, lesen Sie hier.

In diesem Sommer war es oft kühl. Wegen des häufig schlechten Wetters besuchten bisher deutlich weniger Menschen die Berliner Bäder als in den vergangenen Jahren. Bisher waren es 1,2 Millionen Besucher statt 1,5 Millionen wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Das bedeutet einen Rückgang um 20 Prozent. 

Ob auch die zu einem großen Teil nicht mehr beheizten Becken etwas mit niedrigeren Besucherzahlen zu tun haben, lässt sich im Augenblick kaum sagen. Der Sender RBB hatte berichtet.

lth/dpa