Seit Mitte Juli bleibt eine echte Berliner Institution an der Wilmersdorfer Straße geschlossen. Der Feinkosthändler Rogacki erklärte seinen Kunden, dass man „aus betrieblichen Gründen“ das Geschäft vorübergehend geschlossen habe. Doch nun wurde bekannt, was die wahren Hintergründe der Schließung sein könnten. Berichten zufolge soll das Unternehmen insolvent sein.
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Rogacki an der Wilmersdorfer Straße geschlossen: Ist das der Grund für das Aus?
Laut „B.Z.“ verzeichnet die Wirtschaftsauskunftsplattform „Creditreform Berlin“, dass Rogacki am 21. Juli Insolvenz beantragt haben soll. Als Begründung soll im Nachtrag zum Firmeneintrag eine „massive Verschlechterung der Zahlungsweise“ angegeben sein und „massive Verschlechterung des Krediturteils“. Zudem seien Kredite abgelehnt worden und es werde von einer Geschäftsverbindung mit dem Unternehmen abgeraten, so zitiert die Zeitung aus dem Firmeneintrag.
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Das Berliner Traditionshaus, das seit 1928 geöffnet war, wurde zuletzt in dritter Generation von Dietmar Rogacki und seiner Ehefrau geführt. Der Feinkosterbe starb jedoch im Mai dieses Jahres bei einem Brand. Seitdem soll die Firma „führungslos“ sein, wie es in der Insolvenzbekanntmachung heißt.
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Demnächst könnte ein Insolvenzverwalter die Abwicklung des Charlottenburger Betriebs übernehmen. Und spätestens damit endet auch ein Stück Berliner Geschichte.





