Bei „Rave The Planet“ wurde in Berlin auf der Straße des 17. Juni trotz Regen ausgelassen gefeiert. Doch während die einen die große Party genossen, mussten andere arbeiten: Feuerwehr und Sanitätsdienst waren bei der Techno-Demo am Samstag im Dauereinsatz. Wie ein Feuerwehrsprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte, habe man mehrere Hundert Menschen behandelt. 50 davon wurden in Krankenhäuser gebracht.

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Meist ging es laut Feuerwehrsprecher „um klassische Veranstaltungssymptome“, also alkohol- oder drogenbedingte Probleme. Es habe auch einige Körperverletzungen gegeben. In mehreren Fällen sei es um schwere Verletzungen gegangen, zwei Personen seien lebensbedrohlich verletzt worden. Genauere Angaben dazu machte die Feuerwehr nicht.
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„Rave The Planet“: Polizei zieht positives Fazit
Die Polizei sprach am Tag nach der Demo dennoch von einer „störungsarmen und friedlichen“ Techno-Parade. 54 Personen seien kurzzeitig festgenommen worden, um ihre Personalien festzustellen. Zudem wurden 45 Straftaten erfasst – darunter sieben gefährliche und elf einfache Körperverletzungen sowie drei Sexualdelikte.
In einem Fall wurde laut Polizei die Fahrerin eines Demo-Wagens – eines sogenannten Floats – ohne gültigen Führerschein erwischt. Sie fiel demnach auf, nachdem sie einen Ordner mit dem Fahrzeug touchiert hatte und einem anderen über den Fuß gerollt war. Zudem wurden sechs Polizisten verletzt, als sie Menschen festnehmen wollten oder von den Feiernden angegriffen wurden. Drei von ihnen seien ambulant im Krankenhaus behandelt worden.
Die schönsten Bilder von „Rave The Planet“ 2025
Nach Angaben der Veranstalter feierten am Samstag bei regnerischem Wetter bis in den späten Abend etwa 200.000 Menschen im Tiergarten. Ein Polizeisprecher sprach von mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Im vergangenen Jahr waren rund 300.000 Menschen gekommen. Nach Angaben des Sanitätsdienstes gab es damals etwa 600 Rettungseinsätze, die Polizei nahm 122 Menschen fest und registrierte 56 Straftaten.
nfz/dpa



















