Nachdem der Zugverkehr im gesamten Berliner S-Bahn-Netz am späten Montagnachmittag wegen heftiger Sturmböen eingestellt worden war, stellen sich viele Berliner die Frage, wie es zu dieser Entscheidung kam – schließlich fuhren, anders als die S-Bahn, die Busse und Straßenbahnen trotz des Sturms. Erst am frühen Dienstagmorgen hob die S-Bahn Berlin die letzten verbliebenen Sperrungen auf – es kommt aber noch zu Einschränkungen.
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„Gegen 17.30 Uhr bekamen wir innerhalb weniger Minuten die Meldungen, dass an zwölf Orten ganze Bäume oder auch große Äste auf die Gleise gestürzt waren“, erklärt ein Sprecher der Berliner S-Bahn auf Nachfrage der Berliner Morgenpost. Zudem hätten zehn Fahrer ihre Fahrzeuge nicht mehr rechtzeitig abbremsen können und seien mit den Bäumen kollidiert. „Da sich diese Ereignisse über die ganze Stadt verteilten und sowohl Stadtbahn, Ringbahn und Nord-Süd-Trasse betroffen waren, haben wir uns dafür entschieden, den Verkehr ganz einzustellen“, so der Sprecher weiter.

Nach dem Sturm: S-Bahn-Verkehr läuft langsam wieder an
Die Strecken mussten zunächst auf mögliche Schäden überprüft werden, wie zum Beispiel auf Gleise gestürzte Bäume, bevor sie wieder für den Verkehr freigegeben werden konnten. Dies habe, auch weil man bei der Beräumung ach auf die Unterstützung der Feuerwehr angewiesen gewesen sei, „nicht überall gleich schnell“ geschehen können, warb der Sprecher um Verständnis.
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Gegen 20 Uhr am Montag sei der Verkehr auf zwei S-Bahn-Linien wieder angerollt, im Laufe des Abends wurden weitere Strecken freigegeben. Als Letztes kehrte die S1 zwischen Wannsee und Oranienburg gegen 4.30 Uhr zum Plan zurück. Auf fast allen Linien gebe es derzeit Verspätungen und Ausfälle, teilt die S-Bahn mit. Lediglich die Ringbahn und die Linie S47 sind den Angaben zufolge davon nicht betroffen.

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Auch die zehn Fahrzeuge, die mit Bäumen kollidierten, wurden inzwischen auf die verschiedenen Werkstätten verteilt und werden auf Schäden untersucht, sagte der Bahnsprecher. Eine endgültige Bilanz der Schäden liege derzeit noch nicht vor.





