Das Sturmtief „Ziros“ hat am Montag eine Spur der Verwüstung auch in den Parkanlagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hinterlassen. „Noch sind die Aufräumarbeiten nicht angeschossen“, sagte Frank Kallensee, Sprecher der Stiftung, der Berliner Morgenpost am Dienstagvormittag. Die heftigen Sturmböen haben in nahezu allen Parkanlagen Bäume entwurzelt und auseinanderbrechen lassen.

Die vorläufige Schadensbilanz: „Im Schlosspark Charlottenburg sind zwei Bäume umgestürzt, ein weiterer auf der Pfaueninsel“, so Kallensee weiter. Gleich hinter der Landesgrenze wütete der Sturm besonders schlimm im Schlosspark Sanssouci. Hier wurden rund 20 Bäume umgeworfen, beziehungsweise durch Kronenausbrüche stark geschädigt. Wie stark, das werde aktuell noch untersucht, die Schadensanalyse laufe noch, sagte der Sprecher. Teils hätten die Orkanböen ganze Bäume regelrecht angehoben, sodass das Wurzelwerk sich aus dem Erdreich gelöst habe, die Bäume allerdings noch aufrecht stehen.
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Baumkontrollen erfolgen zweimal im Jahr
Einzelne umgestürzte Bäume und Astbrüche gab es ferner auch im Schlosspark Babelsberg und im Neuen Garten. Erleichtert ist die Stiftung darüber, dass niemand zu Schaden gekommen ist: „Wir hatten die Parks und Gärten nicht geschlossen, die Sturmwarnung stand auf Orange, das kommt ja häufiger vor“, sagte Kallensee. Die Stiftung warne ohnehin ganzjährig vor Astbruch und empfehle den Besuchern, auf den Wegen zu bleiben. „Alle Bäume werden von uns zweimal im Jahr kontrolliert – aber durch den Klimawandel werden solche Vorkommnisse immer schwerer vorhersehbar“, so der Sprecher.



