- Zehlendorf: Radfahrerin lebensgefährlich verletzt
- Weißensee: Mann mit Messer verletzt
- Marzahn: Frau greift Muslimin an
- Kreuzberg: Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt
- Reinickendorf: Brand in einer Großbäckerei im Märkischen Viertel
- Köpenick: Mann verletzt Kontrahenten und Frau mit Messer
- Tiergarten: Porsche-Fahrer rammt Rettungswagen, mehrere Verletzte
- Brandenburg: Kundgebung gegen rechts attackiert
- Spandau: Mann schlägt 40-Jährigen in Park brutal zusammen
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 15. Juni 2025: 40-Jähriger in Park brutal zusammengeschlagen
15.33 Uhr: Ein 40-Jähriger ist am Samstagabend in Spandau brutal zusammengeschlagen worden. Der 40-Jährige lag den Angaben der Polizei zufolge im Münsinger Park auf einer Grünfläche, als plötzlich ein 41-Jähriger sich auf ihn setzte und mit Fäusten auf das Gesicht, den Kopf und den Oberkörper des Mannes eingeschlagen haben soll. Dann sei der Angreifer aufgestanden und habe dem Liegenden auch noch auf den Kopf getreten, bevor er mit seinem 25 Jahre alten Begleiter verschwand.
Der 40-Jährige wurde schwer verletzt, er erlitt eine Gesichts- und eine Rippenverletzung. Zudem wurden ihm bei der Attacke mehrere Zähne ausgeschlagen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

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Die Polizei konnte den 41-Jährigen und dessen Begleiter kurz darauf auf dem Vorplatz eines Einkaufszentrums festnehmen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 1,7 Promille. Als der Mann in einen Polizeigewahrsam gebracht werden sollte, klagte er über Unwohlsein und kam ebenfalls in eine Klinik, aus der er sich später selbst entließ.
Kundgebung gegen rechts attackiert
15.25 Uhr: Mit Schlagwerkzeugen hat eine Gruppe von zum Teil Vermummten in Bad Freienwalde im Osten von Brandenburg eine Kundgebung gegen rechts angegriffen. Mindestens zwei Menschen wurden bei der Attacke am Mittag auf dem Marktplatz leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Teilnehmer der Veranstaltung gehören zum Teil der queeren Community an, wie es weiter hieß.
Die Polizei spricht von 10 bis 15 Angreifern. Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten die Täter. Die Verletzten mussten nicht von Rettungskräften behandelt werden. Zunächst hatten mehrere Medien berichtet.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen um Hinweise. Das Bündnis „Bad Freienwalde ist Bunt“ wollte am Sonntag mit einer Sommerkundgebung „gegen Rechtsruck, gegen Hass und Hetze“ demonstrieren. Geplant waren unter anderem ein Kinderprogramm, Livemusik und ein Graffitiworkshop.
Porsche-Fahrer rammt Rettungswagen auf Einsatzfahrt
14.25 Uhr: Bei einem schweren Unfall hat es in der Nacht zu Sonntag zu einem schweren Unfall, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Wie die Polizei mitteilte, war der 34 Jahre alte Fahrer eines Rettungswagens mit Blaulicht und Martinshorn auf der Potsdamer Straße in Richtung Potsdamer Platz unterwegs. Zeugen zufolge soll der Fahrer an der Kreuzung zum Reichpietschufer langsamer geworden sein und dann bei rot zeigender Ampel mit den eingeschalteten Sondersignalen auf die Kreuzung gefahren sein.
Während andere Fahrer, die am Reichpietschufer Richtung Klingelhöferstraße unterwegs waren, anhielten, fuhr ein 21-Jähriger mit einem Porsche bei grüner Ampel auf die Kreuzung und rammte den Rettungswagen. Der Porsche wurde gegen einen Ampelmast geschleudert. Der 21-Jährige musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden, sein gleichaltriger Beifahrer lehnte eine Behandlung ab. Der Fahrer des Rettungswagens und sein Beifahrer (beide 45) erlitten leichte Verletzungen und mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.
Mann und Frau bei Streit mit Messer verletzt
14.03 Uhr: In Köpenick sind ein Mann und eine Frau durch eine Messerattacke verletzt worden. Laut Polizei waren am Samstagabend gegen 18.30 Uhr ein 49-Jähriger und ein 30-Jähriger in einer Unterkunft im Quittenweg in Streit geraten. Daraus folgte eine körperliche Auseinandersetzung, wobei der 49-Jährige seinen Gegner mit einem Messer verletzt haben soll. Als die 35 Jahre alte Frau des 30-Jährigen dazwischenging, wurde sie ebenfalls verletzt. Der 49-Jährige floh in Richtung Blindschleichengang. Der 30-Jährige musste mit einer Stichverletzung im Rücken in ein Krankenhaus gebracht werden, die Frau erlitt eine Verletzung am Unterarm und kam ebenfalls in eine Klinik. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Brand in Großbäckerei im Märkischen Viertel
12.59 Uhr: Die Feuerwehr musste am Sonntagmorgen einen Brand im Märkischen Viertel bekämpfen. Dort stand in einer Großbäckerei, die in einer eingeschossigen Industriehalle residiert, eine Kühlzelle in Brand. Die Halle war beim Eintreffen der Einsatzkräfte stark verraucht, zwei Personen konnten sich unverletzt selbst in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr löschte den Brand mit zwei Strahlrohren. Die Entrauchung gestaltete sich allerdings aufgrund der Größe und der Bau-Gestaltung als aufwendig. Gegen 9.26 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden, die nun zur Brandursache ermittelt.
Mann wird mit Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt
12.55 Uhr: Ein Mann hat in der Nacht zu Sonntag in der Görlitzer Straße in Kreuzberg lebensgefährliche Messerverletzungen erlitten. Ein Passant fand den Mann gegen 1 Uhr blutüberströmt am Boden liegen. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus notoperiert und wird auf der Intensivstation behandelt. Seine Identität ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) ermittelt.
Frau geht auf Muslimin los
10.45 Uhr: Eine Frau hat am Samstagnachmittag in Marzahn eine Muslimin fremdenfeindlich beleidigt und ist dann auf sie losgegangen. Zunächst hatte die Frau eine 24-Jährige, die einen Hidschāb trug, gegen 14.15 Uhr in der Mehrower Allee fremdenfeindlich beleidigt. Bei dem folgenden Streit spuckte die Frau der 24-Jährigen ins Gesicht und schlug ihr ihren Schuh ebenfalls ins Gesicht. Als die 24-Jährige den Vorgang mit dem Handy filmen sollte, ergriff die Unbekannte die Tasche ihres Opfers und war sie mehrfach auf den Boden.
Zwei Bekannte der 24-Jährigen, eine 22-Jährige und ein 27-Jähriger, versuchten, den Streit zu schlichten, worauf die 22-Jährige ebenfalls beleidigt wurde. Schließlich versuchte die Frau, auch der 22-Jährigen mehrfach mit dem Schuh inst Gesicht zu schlagen, die jedoch ausweichen konnte. Anschließend flüchtete die Unbekannt. Die Verletzungen der 24-Jährigen mussten nicht behandelt werden. Der Staatsschutz ermittelt.
23-Jähriger erleidet Messerverletzung
10.42 Uhr: Ein 23-Jähriger ist am Samstagabend in Weißensee mit einem Messer verletzt worden. Der Mann hatte gegen 21.25 Uhr mit einer 32-Jährigen ein Mehrfamilienhaus an der Jacobsohnstraße verlassen. Kurz darauf bedrohten ihn zwei Unbekannt mit einem Schlagstock. Es kam zu einem Streit, bei dem einer der beiden Männer den 23-Jährigen mit einem Messer angriff und ihn am Bauch verletzte. Danach ergriffen die Täter die Flucht. Ihr Opfer musste in eine Klinik gebracht werden, Lebensgefahr besteht nicht.
Radfahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt
10.39 Uhr: In Zehlendorf hat eine Radfahrerin bei einem Unfall lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Polizei zufolge war eine 74-Jährig am Samstag gegen 11 Uhr auf der Sundgauer Straße Richtung Clayallee unterwegs. An der dortigen Einmündung fuhr sie eine 87 Jahre alte Radfahrerin an, die Vorfahrt gehabt hatte, und von links auf dem Radweg der Clayallee Richtung Saargemünder Straße unterwegs gewesen war.
Die 87-Jährige stürzte und erlitt zahlreiche Verletzungen, darunter eine schwere Kopfverletzung. Sie wurde auf eine Intensivstation gebracht. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und musste ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden.
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BM/dpa




