Die BVG muss wegen des Schadens an der Tunnelwand auf der Linie U3 die darüber liegende Fahrbahn der Spichernstraße aufreißen. „Eine vollumfängliche Einschätzung ist aus dem Tunnel heraus nicht möglich“, heißt es dazu in einer Mitteilung der Verkehrsgesellschaft.

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Die BVG betont dazu, dass die „Standfestigkeit des Tunnels nicht beeinträchtigt“ sei. Derzeit laufe eine genaue Analyse zum Schadensumfang. Für die Untersuchung müsse die Tunneldecke freigelegt werden. Bereits seit Dienstagnachmittag ist die Spichernstraße deshalb teilweise für den Autoverkehr gesperrt.
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BVG: Verlässliche Aussagen wohl erst nach Pfingsten
Die BVG-Bauexperten gehen davon aus, dass voraussichtlich nach Pfingsten verlässliche Aussagen zur Wiederaufnahme des Betriebs möglich sind. Im besten Fall könnten die U-Bahnen noch in der nächsten Woche wieder rollen. Dies hänge vom genauen Umfang des Schadens ab.
Grund für den Schaden sind den Angaben der BVG zufolge „nicht genehmigte Bauarbeiten einer Fremdfirma“. Das habe sich im Laufe des Montags herausgestellt. Wie die Zeitung „B.Z.“ berichtet, soll eine Glasfaserleitung über dem Tunnel wohl falsch verlegt worden sein. Dabei wurde offenbar auch eine Tunnelwand durchbohrt. Seit dem vergangenen Freitag sind die Bauexperten täglich vor Ort, versichert die BVG. Wegen der nicht genehmigten Arbeiten habe man rechtliche Schritte eingeleitet.
Auf der U-Bahn-Linie U3 verkehren die Züge aktuell nur zwischen den Bahnhöfen Krumme Lanke und Fehrbelliner Platz. Auf dem Abschnitt bis zum U-Bahnhof Wittenbergplatz wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.





