- Polizei liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit mutmaßlichem Autodieb
- Juwelier in Gesundbrunnen überfallen
- 16-jährige von Straßenbahn angefahren
- Erst Transporter durchsucht – dann mit Schraubenzieher angegriffen?
- Autofahrer fährt Dreijährigen in Neukölln an
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 9. Juni: Polizei liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit mutmaßlichem Autodieb
16.30 Uhr: Die Berliner Polizei hat sich am Sonntagnachmittag eine wilde Verfolgungsjagd mit einem mutmaßlichen Autodieb geliefert. Beamte in Zivil waren auf den 34-Jährigen am Steuer eines Mercedes zunächst in der Frobenstraße aufmerksam geworden. Der Fahrer sei den Beamten bereits bekannt gewesen, unter anderem weil er keinen Führerschein besitzt.

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Als der Fahrer die Polizei bemerkte, trat er die Flucht an. Dabei missachtete er unter anderem eine rote Ampel, rammte das Hinterrad eines Radfahrers, fuhr gegen ein Polizeiauto und steuerte auf den Gehweg, sodass Passanten beiseite springen mussten. An der Potsdamer Straße setzten die Beamten dann ihre Zivilfahrzeuge vor und hinter den Fluchtwagen. Der 34-Jährige wurde festgenommen, wobei er Widerstand leistete. Er gab nach Polizeiangaben zu, Drogen konsumiert zu haben. Die Beamten entdeckten einen angefangenen Joint auf dem Beifahrersitz. Alsdann stellte die Polizei fest, dass der Mercedes bereits am 2. Juni mit einem Originalschlüssel entwendet wurde. Das Fahrzeug wurde daraufhin seinem rechtmäßigen Besitzer übergeben.
Juwelier in Gesundbrunnen überfallen
16 Uhr: Am Montagmorgen wurde die Polizei nach eigenen Angaben wegen eines Einbruchs in ein Juweliergeschäft in Berlin-Gesundbrunnen gerufen. Ein Zeuge hatte gegen 3.40 Uhr die Alarmanlage gehört. Nach Polizeiangaben sind unbekannte Täter in das Geschäft eingedrungen und haben Schmuck entwendet.
16-jährige von Straßenbahn angefahren
15.30 Uhr: Am Sonntagabend wurde eine 16-Jährige von einer Straßenbahn angefahren und verletzt. Wie Zeugen der Polizei sagten, sei die Jugendliche gegen 21 Uhr von einer Mittelinsel der Friedrichstraße in Mitte auf die Straße gerannt. Trotz einer Gefahrenbremsung des Straßenbahnfahrers der Linie 12 wurde die junge Frau am Kopf verletzt. Nach der Erstversorgung wurde sie stationär in ein Krankenhaus eingeliefert.
Erst Transporter durchsucht – dann mit Schraubenzieher angegriffen?
15 Uhr: Tätlicher Angriff mit einem Schraubenzieher am Sonntag: Wie die Polizei mitteilte, soll ein 47-Jähriger einen auf der Spandauer Nonnendammalle geparkten Transporter zunächst durchsucht haben. Als der 53-jährige Besitzer auftauchte, soll der Beschuldigte einen Schraubenzieher gezückt und ihn damit verletzt haben. Bei seiner Flucht stürzte der mutmaßliche Angreifer und verletzte sich dabei. Nach seiner Festnahme durch eintreffende Beamte fanden sie bei der Durchsuchung nach eigenen Angaben Schraubendreher, Messer, einen Seitenschneider, einen Schlagring, eine Schere sowie Pfefferspray.
Autofahrer fährt Dreijährigen in Neukölln an
14.29 Uhr: Ein 27-Jähriger hat in Berlin-Neukölln einen Dreijährigen mit seinem Auto angefahren. Das Kind kam nach dem Unfall am Sonntagnachmittag mit Verletzungen am Kopf und dem Verdacht auf einen Oberschenkelbruch ins Krankenhaus, wie die Polizei Berlin mitteilte. Das Kind soll demnach hinter einem geparkten Transporter auf die Straße gelaufen sein, der 27-Jährige fuhr das kleine Kind an. Der Dreijährige schleuderte daraufhin unter ein geparktes Auto, wie es hieß.
Shoah-Mahnmal in Spandau beschädigt
11.53 Uhr: Unbekannte haben ein Denkmal in Berlin-Spandau beschädigt. Kurz vor 15 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes den Schriftzug an dem Mahnmal für die ehemalige Spandauer Synagoge und die Opfer der Shoah im Lindenufer. Die Ermittlungen hierzu hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen.
Kind stürzt aus großer Höhe – beide Arme gebrochen
10.23 Uhr: Ein elfjähriges Kind ist in Berlin-Wedding aus vier Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Es kam am Sonntagabend schwer verletzt in ein Krankenhaus, wie Feuerwehr und Polizei mitteilten. Es soll sich beide Arme gebrochen haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Der „B.Z.“ zufolge soll das Kind von einem Kunstwerk aus Leitern und Seilen gefallen sein. Wie es zu dem Sturz kam, war zunächst unklar. Nach Angaben der Polizei gibt es aber keinen Hinweis auf Fremdverschulden.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 8. Juni: Versuchter räuberischer Angriff auf Kraftfahrer
16.10: In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 51 wegen eines räuberischen Angriffs auf einen Fahrer eines Fahrdienstleisters nach Friedrichshain alarmiert. Nach aktuellen Erkenntnissen soll der 33-jährige Fahrer gegen 22:50 Uhr einen Fahrgast auf der Friedrichstraße abgeholt haben.
Während der Fahrt soll der Fahrgast gefragt haben, ob der Innenraum des Wagens mit einer Kamera überwacht werde, welches der 33-Jährige verneinte. Kurz darauf wollte der Fahrer das Geräusch eines aufklappbaren Messers gehört haben, stoppte daraufhin das Fahrzeug und flüchtete.
Der Fahrgast rannte dem 33-Jährigen hinterher und soll die Herausgabe von Bargeld und dessen Bauchtasche gefordert haben, wobei er ein Messer in der Hand gehalten haben soll. Zeugen alarmierten die Polizei, woraufhin der Angreifer die Verfolgung abbrach und in Richtung Straßenbahnhaltestelle Büschingstraße flüchtete. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) übernommen.
Tankstellen-Raub im Wedding
14.06: Ein Jugendlicher raubte gestern Mittag in Berlin-Wedding Geld in einer Tankstelle. Der 15-Jährige betrat nach Zeugenaussagen gegen 13 Uhr maskiert die Tankstelle an der Seestraße. Dort soll er lautstark die 19-jährige Angestellte auf sich aufmerksam gemacht, mit einer Schusswaffe gedroht und Geld gefordert haben. Die Mitarbeiterin übergab daraufhin die Einnahmen aus der Kasse.
Anschließend flüchtete der Täter mit der Beute. Ein 37-jähriger Zeuge konnte die Fluchtrichtung beobachten und informierte die Polizei. Wenig später nahmen Einsatzkräfte den Verdächtigen in der nahegelegenen Brüsseler Straße fest. Er führte Wechselkleidung, eine Schreckschusswaffe sowie eine Plastiktüte mit Bargeld im mittleren dreistelligen Bereich mit sich.
Der Jugendliche wurde für erkennungsdienstliche Maßnahmen in den Polizeigewahrsam gebracht und anschließend wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Jugendkriminalität übernommen.
Überfall in Hellersdorf – Messerangriff in Wedding
12.30: In der Nacht zum Samstag überfielen laut Polizei in Berlin-Hellersdorf zwei noch unbekannte Männer einen 35-Jährigen und verlangten Geld von ihm. Als er der Aufforderung nicht nachkam, verletzten sie ihn mit einem Messer und flüchteten dann ohne Beute. Der Mann wurde zur stationären Behandlung von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.
In einem weiteren, ebenfalls unabhängigen Vorfall stach in der Nacht zum Samstag in Berlin-Wedding im Laufe einer Auseinandersetzung ein Mann einen 38-Jährigen mit einem Messer in den Bauch. Auch er wurde in einem Krankenhaus behandelt, der Täter flüchtete.
In derselben Nacht attackierten laut Polizei in Berlin-Schöneberg drei Unbekannte einen 22-Jährigen und zerrten ihn in Richtung eines Parkeingangs. Dabei hielt einer der Angreifer ihm ein Messer an den Hals, wodurch er Schnittwunden erlitt. Auch entwendete einer der Täter Geld aus der Jackentasche des Angegriffenen. Der verletzte 22-Jährige wurde vor Ort ambulant behandelt. Die Täter flüchteten zunächst unerkannt.
Spandau: Starkregen flutet Teile der Spandau-Arcaden
8.50: Ein fünfminütiger Starkregen hat am Donnerstag in Berlin-Spandau für kuriose Szenen gesorgt: Teile der Spandau-Arcaden verwandelten sich vorübergehend in eine tropenähnliche Szenerie. Aus mehreren Deckenlampen tropfte und floss Regenwasser in die Ladenpassage. Mitarbeitende reagierten schnell und stellten Eimer und Schüsseln auf, um das eindringende Wasser aufzufangen. Der Betrieb in den Arcaden war dadurch allerdings nicht beeinträchtigt.

Ahrensfelde: Lastwagen brennt ab – Ursache unklar
8.47: In Ahrensfelde (Landkreis Barnim) ist am Samstagnachmittag ein Lastwagen in Brand geraten. Laut Feuerwehr fing das Fahrzeug gegen 16 Uhr auf der viel befahrenen Dorfstraße plötzlich Feuer – die Ursache ist bislang unklar. Der Fahrer soll sich zu diesem Zeitpunkt noch im Wagen befunden haben.
Als er den Brand bemerkte, steuerte er den Lkw an den Straßenrand, stieg aus und alarmierte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Lastwagen bereits in Vollbrand. Den Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Bereiche zu verhindern und das Feuer zu löschen.

Lichtenberg: Messerattacke in Supermarkt – Mann schwer verletzt
8.20: Ein Mann hat in einem Supermarkt in Lichtenberg einen Kunden mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Nach Polizeiangaben soll der 40-Jährige das Messer und eine Schere vor der Tat am Samstagabend in dem Geschäft gekauft haben. Nach der Tat floh der Mann. Polizisten nahmen ihn aber wenig später in der Nähe fest. Das 66 Jahre alte Opfer kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert. Sein Zustand sei stabil, sagte der Polizeisprecher.
Laut Polizei gibt es keinerlei Hinweise auf eine religiöse oder politische Motivation. Was den Mann zu der Tat veranlasst habe, müsse aber noch geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann mit slowenischer Staatsangehörigkeit befinde sich in Polizeigewahrsam. Er solle noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Ermittelt wird bislang wegen gefährlicher Körperverletzung. Laut Polizei hat er keinen Wohnsitz in Berlin. Bislang ist unklar, ob sich die beiden Männer kannten oder ob der 66-Jährige unvermittelt angegriffen wurde.
Die Tat erinnert an ein Geschehen am vergangenen Silvestertag in Charlottenburg. Damals hatte ein wohnungsloser Syrer in einem Supermarkt zwei Messer gekauft und dann vor der Tür völlig unvermittelt auf einen 69-Jährigen und einen 19-Jährigen eingestochen. Beide wurden verletzt. Der inzwischen 31-Jährige befindet sich in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Berlin geht davon aus, dass eine psychische Erkrankung Hintergrund der Tat war. Um den 31-Jährigen dauerhaft in einem Krankenhaus des Maßregelvollzugs unterzubringen, hat die Staatsanwaltschaft im Mai beim Berliner Landgericht ein sogenanntes Sicherungsverfahren beantragt.
Auch in München kam es am Samstag zu einer Messerattacke, bei der mehrere Menschen an der Theresienwiese verletzt wurden. Nach Polizeiangaben hatten die Beamten auf die 30 Jahre alte Angreiferin geschossen, sie wurde demnach ins Krankenhaus gebracht und erlag dort ihren Verletzungen. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst über den Tod der Frau berichtet.
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BM/dpa




