• Jugendliche schmieren nationalsozialistische Parolen in Mitte – Festnahme
  • Streit in Mitte eskaliert – Mann sticht mit Messer auf 31-Jährigen ein
  • Mann zeigt mehrfach Hitlergruß in Mitte – Staatsschutz ermittelt
  • Autofahrerin verliert Kontrolle und überschlägt sich in Mariendorf
  • Drogen im Auto: Fahrer versucht in Kreuzberg, vor Polizei zu flüchten
  • Mann beleidigt und belästigt Fahrgäste in Bus in Kreuzberg – Festnahme

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 18. Mai: Streit in Mitte eskaliert – Mann sticht mit Messer auf 31-Jährigen ein

16.14 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht in Mitte mit einem Messer verletzt worden. Zuvor hatten Zivilpolizisten gegen 1.50 Uhr beobachtet, wie sich zwei zwei Männer im Alter von 23 und 31 Jahren im Eingangsbereich des S-Bahnhofs Alexanderplatz stritten. Daraus habe sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt, in deren Verlauf der Jüngere dem Älteren mit einem Messer in den Oberkörper gestochen habe. Danach habe er die Flucht ergriffen.

Gemeinsam mit weiteren Polizisten nahmen die Beamten den Mann an der Rathausstraße fest. Sie fanden auch das Messer, das der 23-Jährige bei seiner Flucht weggeworfen hatte, und stellten es sicher. Der verletzte 31-Jährige kam nach Erste-Hilfe-Maßnahmen in ein Krankenhaus. „Seine Verletzung soll den ersten Erkenntnissen nach nicht lebensgefährlich gewesen sein“, erklärte die Polizei.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Der Angreifer kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam und wurde von dort der Kriminalpolizei übergeben. Da der Verdacht bestand, dass er Drogen konsumiert hatte, wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Blut entnommen. Die Ermittlungen dauern an.

Mutmaßliche Brandstiftung an Firmengelände in Gesundbrunnen – Polizei ermittelt

16.04 Uhr: Die Polizei hat die Ermittlungen zu einer mutmaßlichen Brandstiftung in Gesundbrunnen (Mitte) aufgenommen. Den Angaben zufolge war ein Zeuge gegen 7.45 Uhr auf ein brennendes Dixi-Klo und in Flammen stehende Abfallcontainer an einer Zufahrt zu einem Firmengelände an der Böttgerstraße aufmerksam geworden und hatte die Feuerwehr gerufen.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatten die Flammen zwischenzeitlich auf einen geparkten Transporter übergegriffen. Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen brannte dieser vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung wurden zudem zwei weitere Autos beschädigt. Den Feuerwehrleuten gelang es jedoch, ein Übergreifen des Feuers auf ein Gebäude zu verhindern.

Autofahrerin verliert Kontrolle und überschlägt sich in Mariendorf

14.25 Uhr: Eine Autofahrerin ist am Sonntag bei einem Unfall in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) schwer verletzt worden. Den Angaben der Polizei zufolge hatte die 25-Jährige gegen 3.30 Uhr auf der Straße Alt-Mariendorf die Kontrolle über ihren gemieteten VW Polo verloren. Sie fuhr gegen einen Poller und einen Baum. Daraufhin überschlug sich das Auto und kam auf der Beifahrerseite zum Stehen.

Die Feuerwehr rettete die 25-Jährige aus dem Fahrzeug. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Dort musste sie aufgrund einer inneren Organverletzung notoperiert werden. Bei einer ersten Befragung am Unfallort hatte die Frau den Einsatzkräften der Polizei gegenüber angegeben, vor der Fahrt Alkohol getrunken zu haben. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.

Auch interessant

Mann beleidigt und belästigt Fahrgäste in Bus in Kreuzberg – Festnahme

13.05 Uhr: Ein randalierender Mann ist am Samstag in Kreuzberg festgenommen worden. Zuvor hatte ein Busfahrer gegen 15 Uhr die Polizei zu einer Haltestelle am Mendelssohn-Bartholdy-Park gerufen, weil ein 50-Jähriger zunächst einen jugendlichen Fahrgast fremdenfeindlich beleidigt hatte. Danach habe er im Bus herumgebrüllt und weitere Fahrgäste belästigt. Sein Verhalten sei immer aggressiver geworden. Er habe eine Glasflasche aus dem Bus geworfen. Daraufhin habe der Busfahrer ihn aufgefordert auszusteigen. Der Mann weigerte sich aber.

Die Polizei nahm ihn daraufhin fest. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 0,8 Promille. Nach Feststellung seiner Identität in einer nahegelegenen Polizeidienststelle konnte er wieder gehen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der fremdenfeindlichen Beleidigung und des Hausfriedensbruches verantworten. Die Ermittlungen führt der Staatsschutz.

Drogen im Auto: Fahrer versucht in Kreuzberg, vor Polizei zu flüchten

12.58 Uhr: Ein Autofahrer hat am Samstag in Kreuzberg versucht, vor der Polizei zu flüchten. Einsatzkräfte wollten den 18-Jährigen gegen 19.40 Uhr an der Kreuzung Gneisenaustraße/Baerwaldstraße anhalten. Nachdem er auf die Zeichen der Polizei hin zunächst an den rechten Fahrbahnrand fuhr, beschleunigte er kurz darauf und raste über die Schleiermacherstraße und die Fürbringerstraße davon. Die hinterherfahrenden Beamten stellten das inzwischen am Fahrbahnrand stehende Auto mitsamt den beiden Insassen in der Mittenwalder Straße fest.

Bei der Kontrolle und Durchsuchung des 18 Jahre alten Fahrers sowie 18 Jahre alten Beifahrers fanden die Polizisten, die von einer Einsatzhundertschaft unterstützt wurden, diverse Betäubungsmittel – darunter etwa 20 Ecstasy-Tabletten und mehrere Gefäße mit Kokain – sowie mutmaßlichen Handelserlös. Da der Autofahrer offensichtlich unter Drogen-Einfluss stand, musste er in einem Polizeigewahrsam Blut abgeben. Anschließend wurden er und sein Begleiter nach Feststellung ihrer Identitäten aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Den Wagen, an dem falsche Kennzeichen angebracht waren und für den kein Versicherungsschutz bestand, musste der 18-Jährige stehenlassen. Auch seine Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Bei einer freiwillig gestatteten Durchsuchung der Wohnung der 18-Jährigen wurden keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Flucht vor der Polizei, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel dauern an.

Jugendliche schmieren nationalsozialistische Parolen in Mitte – Festnahme

12.44 Uhr: Zwei Jugendliche haben am Samstag nationalsozialistische Parolen an Wände in Tiergarten (Mitte) geschmiert. Wie die Polizei mitteilte, hatten Anwohner der Bartningallee die Einsatzkräfte gegen 14 Uhr alarmiert, weil sie mehrere Schmierereien in Fluren, Aufzügen und an Wänden bemerkt hatten. Sie teilten den Beamten mit, dass ein weiterer Zeuge zwei verdächtigen Jugendlichen auf der Straße des 17. Juni folge.

Die Polizisten nahmen mit diesem Zeugen Kontakt auf, der ihnen sagte, dass die Verdächtigen in der Unterführung zur Siegensäule Parolen an die Wände schmierten. Auf dem Weg dorthin hatten die Jugendlichen wiederholt den Hitlergruß gezeigt und nationalsozialistische Parolen gerufen.

Die Polizisten konnten einen der beiden Jugendlichen, einen 16-Jährigen, festnehmen. Seinem Komplizen gelang die Flucht. Bei der Durchsuchung des Verdächtigen fanden die Einsatzkräfte ein Messer sowie zwei Stifte. Ein Alkoholtest bei dem 16-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Nach Feststellung seiner Identität konnte er wieder gehen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verantworten. Die Ermittlungen führt der Staatsschutz.

Mann zeigt mehrfach Hitlergruß in Mitte – Staatsschutz ermittelt

11.28 Uhr: Ein Mann hat am Samstag gegen 19 Uhr am Potsdamer Platz in Mitte mehrfach den Hitlergruß gezeigt. Ein Zeuge hatte das gefilmt und das Video Polizisten gezeigt. Daraufhin sprachen die Beamten den Mann an und nahmen ihn fest. Nach Feststellung seiner Identität und rechtlicher Belehrung wurde der 38-Jährige später wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen führt der Staatsschutz.

JP/dpa