Die nächste Berlinwahl wird am 20. September 2026 stattfinden. Das hat der Senat bei seiner jüngsten Sitzung festgelegt, wie die Senatskanzlei mitteilte. Am gleichen Tag sind auch die Wahlen zu den Bezirksparlamenten.

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Damit ist klar: Einen kalten Winterwahlkampf, wie bei der Wiederholungswahl 2023 und bei der vorgezogenen Bundestagswahl in diesem Jahr müssen Politiker, Helfer und Wähler nicht noch einmal durchstehen. 2026 findet die Wahl zwischen Sommer- und Herbstferien statt.
Für die Wahl zum Abgeordnetenhaus hat der Senat außerdem die Verteilung der Wahlkreise bestimmt. Alle Wahlkreise sollen ungefähr die gleiche Anzahl von Wahlberechtigten haben. Berlinweit gibt es insgesamt 78. Im Vergleich zur Wahl zum Abgeordnetenhaus 2021 beziehungsweise deren Wiederholung im Jahr 2023 bekommt der Bezirk Treptow-Köpenick einen zusätzlichen Wahlkreis. Friedrichshain-Kreuzberg hat einen weniger.
Berlin-Wahl 2026: Darum müssen die Berliner schon wieder an die Urne
Berlin wählt eigentlich nur alle fünf Jahre. 2021 versank die Wahl jedoch im Chaos: Dazu zählten falsche oder fehlende Stimmzettel, die zeitweise Schließung von Wahllokalen und lange Schlangen davor mit teils stundenlangen Wartezeiten. Zudem hatten Wahllokale teils noch weit nach 18 Uhr geöffnet. Daher ordnete das Berliner Verfassungsgericht eine Neuwahl an, die 2023 durchgeführt wurden. Dabei gewann überraschend die CDU. Seitdem sitzt Kai Wegner (CDU) als Regierender Bürgermeister im Roten Rathaus und führt eine Koalition mit der SPD an. Die 2021 begonnene, fünfjährige Legislaturperiode lief aber weiter, sodass 2026 wieder gewählt wird.
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In Folge der Chaos-Wahl trat die Landeswahlleiterin zurück, seitdem hat der neue Landeswahlleiter, der Politikwissenschaftler Stephan Bröchler, umfassende Reformen und mehr Kompetenzen für sein Amt erkämpft, um dem Behörden-Pingpong zwischen Land und Bezirken Herr zu werden.
Bei der Wahl wird nicht nur das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt, sondern auch die Bezirksverordnetenversammlungen in den zwölf Berliner Bezirken. Die endgültige Entscheidung über den Termin obliegt dem Senat.
dpa/opa





