- Streit vor Restaurant in Treptow – Mann hat eine Waffe dabei
- Frauen in Grünau fremdenfeindlich beleidigt – Jogger schreitet ein
- Räuber sticht Schraubendreher auf Mann in Neukölln ein
- Streit beim Familienessen: Mann sticht in Spandau mit Messer auf Verwandten ein
- Polizei sucht nach Millionen-Coup nach weiteren Tätern
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Meldungen vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 30. April: Frau angegriffen und lebensbedrohlich verletzt – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
17.23 Uhr: Polizisten haben am Dienstagnachmittag in Tiergarten einen Mann festgenommen, der am 11. März 2025 eine lebensgefährlich verletzt haben soll. Gegen 17.30 Uhr wurde der 43-Jährige von den Ermittlerinnen und Ermittlern des für Menschenhandel zuständigen Fachkommissariats am U-Bahnhof Kurfürstenstraße wiedererkannt.

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Der Haftbefehl, dem der dringende Verdacht der gefährlichen Körperverletzung zugrunde liegt, wurde ihm heute verkündet, er befindet sich nun in Untersuchungshaft. Zum Tatvorwurf hat er sich bislang nicht geäußert, die Ermittlungen dauern an.
Schlägerei und Stichverletzung in Mitte
17.22 Uhr: In der vergangenen Nacht ereignete sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Mitte. Gegen 22.30 Uhr wurde die Polizei alarmiert, da sich eine sechs- bis achtköpfige Personengruppe in der Rathausstraße schlagen solle. Die Einsatzkräfte stellten beim Eintreffen einen 36-Jährigen und einen 27-Jährigen fest, die mit einer Stange und einem Stock aufeinander einschlugen. Sie trennten die beiden und stellten beim Älteren eine Stichverletzung fest, die sie erstversorgten. Im weiteren Verlauf meldete sich auch ein 24-Jähriger, der den ursprünglichen Kampf habe schlichten wollen und dabei von einer Faust im Gesicht getroffen worden sei. Den entsprechenden 40-jährigen Tatverdächtigen nahmen Polizeikräfte in der Nähe fest. Dieser behauptete ebenfalls, nur habe helfen zu wollen. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Zur Behandlung der Gesichtsverletzung des 24-Jährigen und der Stichverletzung des 36-Jährigen fuhren Rettungskräfte die beiden in ein Krankenhaus.
Festnahme nach Raub nach Raub in Spandau
16.18 Uhr: Polizeikräfte haben in der Nacht auf Mittwoch einen mutmaßlichen Räuber in Haselhorst festgenommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand bedrohten zwei Jugendliche gegen 21.50 Uhr einen 24-jährigen Mann im Gorgasring mit einem Baseballschläger und entwendeten schließlich sein Portemonnaie mit Geld und Papieren sowie sein Handy. Dem bedrohten Mann gelang es, den Angreifern den Baseballschläger abzunehmen. Er soll dann damit auf beide Angreifer eingeschlagen haben. Daraufhin flüchteten sie. Einen der beiden, einen 17-Jährigen, konnte der 24-Jährige festhalten, der von zwischenzeitlich alarmierten Polizeikräften festgenommen wurde. Seinem mutmaßlichen Mittäter gelang die Flucht, er konnte jedoch im Zuge der weiteren Ermittlungen namhaft gemacht werden. Bei dem 16-Jährigen und dem festgenommenen 17-Jährigen erfolgten Wohnungsdurchsuchungen, wobei in der Wohnung des Jüngeren der Führerschein und Personalausweis sowie mutmaßlich das Geld des 24-Jährigen aufgefunden und beschlagnahmt wurde. Er selbst wurde nicht angetroffen. In der Wohnung des Älteren wurde nichts gefunden und er kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Mann mit Stichverletzungen im Krankenhaus
16.15 Uhr: In der Nacht zu Mittwoch wurde offenbar ein Mann in Mitte von mehreren Männern angegriffen. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenangaben hielt sich der 24-Jährige kurz vor Mitternacht am Alexanderplatz auf, als er dort aus einer sieben Personen großen Gruppe heraus von drei Personen angegriffen worden sein soll. Dabei sei er geschlagen und getreten worden, wodurch er am Kopf verletzt wurde. Zudem erlitt er mehrere Stichverletzungen. Anschließend flüchteten die Angreifer. Als mutmaßliches Tatmittel wurde ein Schraubendreher beschlagnahmt. Rettungskräfte behandelten den Verletzten zunächst am Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll nicht bestehen.
Räuber sticht mit Schraubendreher auf Mann in Neukölln ein
13.28 Uhr: Bei dem Versuch einen Räuber zu stellen, ist ein Mann am Dienstag in Neukölln verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 32-Jährige gegen 16.50 Uhr am Hermannplatz unterwegs, als ein 18-Jähriger ihm unvermittelt die Halskette und das Handy entrissen habe und geflüchtet sei. Das Opfer habe den Angreifer verfolgt. Es sei zu einer Rangelei gekommen, bei der der Verdächtige dem 32-Jährigen in die Hand gebissen und mit einem Schraubendreher auf ihn eingestochen habe. Weiteren Passanten gelang es, den 18-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der 18-Jährige zuvor eine Tasche gestohlen hatte. Er wurde festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht. Er soll am Mittwoch zum Erlass eines Haftbefehls einem Ermittlungsgericht vorgeführt werden. Der 32-Jährige wurde mit Hautabschürfungen und Bisswunden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an und werden durch ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) geführt.
Polizei sucht nach Millionen-Coup nach weiteren Tätern
12.54 Uhr: Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem spektakulären Millionen-Coup von Tresorknackern in Strausberg vor zwei Jahren sucht die Polizei nach weiteren Tätern. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit.
Mehrere Vermummte waren am Ostermontag 2023 in die Sparkasse Märkisch-Oderland eingebrochen. Aus Hunderten Schließfächern hatten sie Bargeld und Wertgegenstände im Wert von mehr als zwölf Millionen Euro erbeutet. Ein Zeuge hatte damals vier Menschen mit großen Taschen aus der Bank kommen und in ein Auto steigen sehen.
Einer der mutmaßlichen Täter war nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Berlin-Neukölln festgenommen worden. Nach der Festnahme des 23 Jahre alten Deutschen durchsuchten Kriminalisten die Wohnung des Mannes und stellten dabei Beweise sicher. Teile der millionenschweren Beute waren nach ersten Erkenntnissen nicht dabei, hieß es. Ob sich der Tatverdächtige bislang geäußert hat, sagte der Sprecher nicht.
Frauen in Grünau fremdenfeindlich beleidigt – Jogger schreitet ein
10.44 Uhr: Zwei Frauen sind am Dienstag in Grünau (Treptow-Köpenick) rassistisch beleidigt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 23-Jähriger Mann gegen 16.40 Uhr an der Regattastraße gejoggt und hatte mitbekommen, wie ein Mann und eine Frau, die auf einer Bank saßen, zwei Spaziergängerinnen anbrüllten. Daraufhin sei der Zeuge eingeschritten und habe sie aufgefordert, damit aufzuhören. Der Pöbler habe dem Jogger dann Schläge angedroht.
Noch vor Eintreffen der Polizei gingen die beiden Spaziergängerinnen, die unter Schock gestanden haben sollen, weg. Der 55-jährige Mann und seine drei Jahre ältere Begleiterin wurden überprüft und unterzogen sich jeweils einer freiwilligen Alkoholkontrolle. Dabei pusteten beide einen Wert von über zwei Promille. Die weiteren Ermittlungen hat derStaatsschutz übernommen.
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Beim Familienessen: Mann sticht mit Messer auf Verwandten ein
10.26 Uhr: Ein Mann ist am Dienstag in einer Wohnung an der Charlottenburger Chaussee in Wilhelmstadt (Spandau) mit einem Messer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 33-Jährige gegen 14.10 Uhr bei einem Familienessen mit seinem ein Jahr älteren Schwager in Streit geraten. Der 34-Jährige habe dann ein Küchenmesser gezogen und seinen Verwandten damit verletzt. Anschließend sei er mit dem Messer aus der Wohnung geflüchtet.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Verletzte mit mehreren Stich- und Schnittverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Er musste operiert werden. „Lebensgefahr soll nicht bestehen“, teilte die Polizei mit. Die Fahndung nach dem 34 Jahre alten Verdächtigen dauert ebenso an wie die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei.
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Streit vor Restaurant in Treptow – Mann hat eine Waffe dabei
9.30 Uhr: Vor einem Restaurant an der Puderstraße in Treptow-Köpenick ist es am Dienstag zu einem Streit gekommen. Den Angaben der Polizei Berlin zufolge hatten sich gegen 17 Uhr rund 30 bis 40 Personen versammelt. Im Laufe des Konflikts habe ein Unbekannter der Gruppe eine Pistole in die Luft gehalten und eine Person aufgefordert, aus dem Restaurant zu kommen.
Als Polizisten eintrafen, löste sich die Gruppe auf. Die Personen stiegen in Autos, die in der Nähe geparkt waren. „Eine freiwillig gestattete Begehung der Räumlichkeiten des Restaurants führte nicht zum Antreffen des Tatverdächtigen“, erklärte die Polizei. Hinweise zu einer tatsächlichen Schussabgabe seien am Einsatzort nicht festgestellt worden. Insgesamt wurden 34 Personen und neun Fahrzeuge überprüft. Der Zeitung „B.Z.“ zufolge soll in dem Restaurant eine Feier des arabischstämmigen Clans Abou-Chaker stattgefunden haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
BM/dpa





