Aus dem ehemaligen Zuhause von Harald Juhnke in Berlins Grunewald fanden acht teils antike Möbelstücke nun neue Besitzer – und das zu stolzen Preisen: Rund 14.000 Euro kamen bei der Versteigerung nahe Stuttgart zusammen. Ein echtes Highlight war eine Kommode im Stil von Louis XVI., die für 5.000 Euro den Besitzer wechselte – mehr als doppelt so viel wie der Startpreis, teilte das Aktionshaus Eppli mit. Der unvergessene Schauspieler und Entertainer starb vor 20 Jahren im Alter von 75 Jahren, doch seine Möbelstücke bleiben begehrte Erinnerungen.

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Zu Hause hatte sich Juhnke demnach mit edlen Schränken, Kommoden und Tischen etwa im französischen Louis-XVI.-Stil umgeben. Die versteigerten Stücke wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts gefertigt.
So wurden laut Auktionshaus auch eine Prunkkommode aus Rosenholz, Palisander und getönten Edelhölzern versteigert, ein Salontisch aus Mahagoni und Rosenholz, drei vergoldete Sessel sowie ein Bürotisch und ein Bibliotheksschrank.
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Geboren 1929 in Berlin, wurde er zunächst durch Theater- und Filmrollen bekannt, ehe er in den 1970er- und 80er-Jahren mit Shows wie „Musik ist Trumpf“ und an der Seite von Grit Boettcher in „Ein verrücktes Paar“ vor der Kamera stand.
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Legendär waren sein Charme und sein Witz, aber auch sein Hang zum Alkohol, der ihm den Ruf des „deutschen Frank Sinatra“ mit tragischem Unterton einbrachte. „Ein Bettler, ein Playboy, ein Söldner, ein Spieler, ein Clown und ein Poet“, so beschreibt sich Juhnke selbst in seiner Version von Sinatras „That’s Life“. Seine Definition von Glück? „Keine Termine und leicht einen sitzen“, wie er sagte. Am 1. April 2005 starb Juhnke, an Demenz erkrankt, in einem Pflegeheim.
dpa/pau






