Laut Angaben der International Trade Administration, einer Behörde des US-Handelsministeriums, ist die Nachfrage nach Flügen in die USA in den ersten Monaten des Jahres 2025 deutlich gesunken. Das bekommt man offenbar auch am Flughafen BER zu spüren. Denn auch dort sinkt nach Angaben der Flughafengesellschaft die Nachfrage – und damit der Gewinn für die Airlines. Zunächst berichtete der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb).

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Aletta von Massenbach, Chefin am Flughafen BER, erklärte gegenüber dem Sender dazu: „Wir sind im engsten Austausch mit den Fluggesellschaften, die direkt USA anbieten – das sind bei uns United, Delta und Norse, die den BER mit New York verbinden –, weil das natürlich für uns auch eine große Auswirkung haben würde, wenn dann tatsächlich die Menschen sagen ‚Wir fliegen jetzt nicht mehr in die USA‘.“

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Wie der Sender weiter berichtet, reagierten die Reservierungssysteme der Airlines auf die geringere Nachfrage mit sinkenden Ticketpreisen. Inzwischen seien Flüge von Deutschland nach New York und zurück für bereits weniger als 300 Euro zu haben. Neben dem schwachen Dollar sei vor allem Angst vor der Einreise Grund für die mangelnde Nachfrage.

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Tatsächlich waren seit US-Präsident Donald Trumps Amtsantritt mehrere Fälle publik geworden, bei denen Touristen in die Fänge der Abschiebebehörden gerieten. Eine Berlinerin etwa wurde wochenlang in Abschiebehaft festgehalten, bevor sie ausreisen durfte. Umfragen zufolge überlegen inzwischen viele Urlauber geplante USA-Reisen umzubuchen.

lro