Die Berliner Osterfeuer könnten in diesem Jahr ausfallen: Umweltsenatorin Ute Bonde (CDU) ruft die Berliner dazu auf, in diesem Jahr auf die Tradition zu verzichten. Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit in diesem Frühjahr. Es bestehe eine erhebliche Gefahr von Vegetationsbränden in Berlin, teilte die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit. „So schön dieser Brauch auch ist: Ein jeder sollte abwägen, ob es das Risiko wert ist“, warnte Bonde.

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Der Waldbrandbeauftragte der Berliner Forsten habe bereits mehrere Veranstalter von Osterfeuern per Mail darauf hingewiesen, dass diese „derzeit keine besonders gute Idee sind“ und von der Durchführung abgeraten.
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Wer trotz der eindringlichen Warnung ein Osterfeuer entzünden möchte, müsse Folgendes beachten:
- Die Feuerstelle hat zwingend einen Abstand zum Wald von mindestens 30 Metern aufzuweisen.
- Es besteht die Pflicht, entsprechende Aufsichts- und Sicherungsmaßnahmen für das Feuer zu gewährleisten
Geplant waren in Berlin über die Ostertage gleich mehrere große Feuer unter anderem in Spandau, Neukölln, Treptow, Köpenick und Lichtenberg. Ob diese Veranstaltungen nun wie geplant stattfinden, ist noch offen. Auch für Wildtiere stellen die Osterfeuer eine große Gefahr dar, darauf weist die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ ausdrücklich hin. In den großen Holzhaufen für die Feuer suchten kleine Wildtiere wie etwa Igel, Mäuse oder Hasen gern Unterschlupf. Wird das Holz dann entzündet, bleibt den Tieren oft nicht mehr genug Zeit zur Flucht, und sie verenden qualvoll in den Flammen.





