Vor der Tesla-Filiale in der Mall of Berlin stehen Menschen mit Kameras und filmen durch die Schaufenster-Scheibe. Ein junger Mann mit rosa Käppi geht zielstrebig an zwei Tesla-Autos vorbei und klatscht einem menschenähnlichen Robotor, der in einer Ecke des Ladens steht, eine Torte ins Gesicht. Teig tropft vom Kopf des Roboters. Zwei Mitarbeiter eilen zum Ort des Vorfalls und verdecken das Ausstellungsstück mit Werbeaufstellern.
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Nach der Tortenattacke trägt der Mann ein Statement vor. „Ich habe gerade diesem Tesla-Roboter eine Torte ins Gesicht geschmissen“, sagt der Aktivist, der zur Gruppe „Neue Generation“ gehört, die früher als „Letze Generation“ bekannt war. Er spricht klar, doch seine Hände zittern. Er wolle darauf aufmerksam machen, dass Teslas und somit Elon Musks „lächerliche und glänzende Spielereien“, unter anderem mit Technik-Robotern, nicht davon ablenken dürften, dass Tesla „unser Leben zerstört“.
Tesla-Filiale in Mall of Berlin: Das sagt der Tortenwerfer
Tesla-Geschäftsführer Musk nennt er „Hitlergruß-Faschisten“. In seinem Statement kritisiert er Musks finanziellen Einfluss, unterstellt ihm Parteien zu kaufen, und in Deutschland zu versuchen „die Nazis wieder an die Macht zu bringen“. Vor dem Tesla-Laden spricht er von „menschenfeindlichen Propaganda“ von Musk und seinen „AfD-Freunden“ auf der Plattform X, ehemals Twitter, die auch Musk gehört.

„Doch all dieser Hetze und Machtgier werden wir eine friedliche, demokratische Revolution entgegensetzen“, schließt der Aktivist, während ihm Reste der eben geworfenen Sahnetorte noch an den Händen kleben. Auf Fragen der Besucher in der Mall of Berlin wiederholt er nur sein Statement. Auch von dem Sicherheitsdienst lässt er sich nicht abschrecken, sondern wartet vor dem Tesla-Ausstellungsladen geduldig auf die Polizei.



