Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) muss in diesem Jahr 22 Millionen Euro einsparen. Wie das funktionieren soll, hat der Sender vor wenigen Tagen der Belegschaft vorgestellt. Anschließend ist der RBB mit einer Mitteilung an die Öffentlichkeit gegangen, in der einige der Maßnahmen genannt wurden. Nun ist aber die knapp 60-seitige Präsentation aufgetaucht, die sämtliche denkbaren Vorschläge auflistet. Sie liegt dem Branchenmagazin „Medieninsider“ vor. Darin ist die Rede von rund 150 Einzelmaßnahmen. Sie beziehen sich auf das Programm, auf Strukturen im Sender und auch teils auf kleinteilige Maßnahmen.

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Wie das Magazin berichtet, soll es etwa Veränderungen in der Führungsabteilung geben. Dort könnten unter anderem die Marketing- und PR-Abteilung zu einer Abteilung zusammengefasst werden, um Doppelstrukturen abzulösen. Wie bereits bekannt, soll auch der Teletext des Senders inklusive der Sportberichterstattung wegfallen. Ein weiterer Vorschlag ist, die Radionachrichten aller Wellen zusammenzuführen.

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RBB: Diese Sendungen könnten wegfallen

Auch beim Programm steht der RBB vor weitreichenden Veränderungen. Wie „Medieninsider“ weiter berichtet, könnte etwa die 13-Uhr-Ausgabe von RBB24 wegfallen sowie die Sendung „Heute im Parlament“. Im Bereich der Kultur soll der Auflistung zufolge etwa bei Kultur-Dokumentationen eingespart werden. Ferner überlegt der Sender offenbar innerhalb des Hauses die interne Gesundheitsförderung abzuschaffen. Zudem könnten auch die Servicekräfte im Fuhrpark reduziert werden, sowie die der interne Hausmeister in Potsdam wegfallen.

Die Intendantin des RBB, Ulrike Demmer, betonte zuletzt immer wieder, dass der Sparkurs „schmerzhaft“ sein werde, aber so „programmschonend“ wie möglich vollzogen werden solle.