- Männer bedrohen Angestellten mit Messer und rauben Postfiliale aus
- Mann beleidigt und schlägt Einsatzkräfte
- Unbekannte beschädigen Parteizentrale in Kreuzberg
- Polizist sperrt Gehweg wegen Feuerwehreinsatz ab und wird angegriffen
- Neukölln: Sachbeschädigung an Kirche mit politischem Hintergrund
- Fahrzeug in Pankow beschmiert: Staatsschutz ermittelt
- 90-jähriger Fahrradfahrer kollidiert in Lichtenberg mit Auto und wird schwer verletzt
- Unfall in Pankow: Autofahrerin stirbt nach Crash auf Kita-Gelände
- Kreuzberg: Feuerwehr löscht Brand auf Balkon in der Gräfestraße
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 7. April 2025: Männer bedrohen Angestellten mit Messer und rauben Postfiliale aus
16.05 Uhr: Am Montagmorgen haben zwei Männer in Lichterfelde eine Postfiliale ausgeraubt. Gegen 8.30 Uhr betrat ein Mitarbeiter die Filiale an der Bahnhofstraße. Kurz nach ihm betraten zwei bislang unbekannte, schwarz gekleidete Männer den Verkaufsraum, bedrohten den 60-Jährigen mit einem Messer und sollen ihn gezwungen haben, die Kassenschublade zu öffnen. Die Unbekannten drängten ihn anschließend in einen hinteren Raum und sollen ihn dort zum Öffnen des Wertschrankes gezwungen haben. Mit Beute flüchteten die Räuber mit einem schwarzen Auto in Richtung Kirchhainer Damm. Das Auto soll von einem weiteren, dritten Mann gefahren worden sein. Der Mitarbeiter wurde am Ort von Rettungskräften ambulant behandelt. Weitere Ermittlungen führt ein Fachkommissariat.
Mann beleidigt und schlägt Einsatzkräfte
15.55 Uhr: Am Sonntagabend hat ein Mann in Tiergarten alarmierte Einsatzkräfte bedroht und angegriffen. Der 26-Jährige soll sich gegen 19 Uhr mit einem 23-Jährigen in der Eichhornstraße aufgehalten haben, als es dort zu einem Streitgespräch mit einem unbekannt gebliebenen Mann gekommen sei. Bei dem Streit soll der Unbekannte ein Messer gezogen und die beiden Männer damit bedroht haben. Daraufhin soll der 23-Jährige zu seiner Verteidigung zunächst eine Handvoll Erde und anschließend eine Getränkedose auf den Bedrohenden geworfen haben. Vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei habe dieser jedoch die Flucht ergriffen.
In der folgenden Sachverhaltsaufnahme sprach der augenscheinlich alkoholisierte 26-Jährige zunächst Beleidigungen gegen die Einsatzkräfte aus, unter anderem auf sexueller Grundlage gegen eine Polizistin. Danach versuchte er, einem Beamten gegen den Kopf zu schlagen. Bei der folgenden Festnahme, bei der der 26-Jährige Widerstand leistete, verletzte sich dieser Beamte am Bein. Anschließend beleidigte der Tatverdächtige ebenfalls eingesetzte Rettungssanitäter. In einem Polizeigewahrsam, wo ihm Blut abgenommen wurde, stellten die Polizistinnen und Polizisten zudem gefälschte Personaldokumente beim 26-Jährigen fest. Er muss sich nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollzugsbeamte, des Verdachts der Beleidigung und der Urkundenfälschung verantworten.
Polizist sperrt Gehweg wegen Feuerwehreinsatz ab und wird angegriffen
15.50 Uhr: In der vergangenen Nacht ist ein Polizist in Friedrichshain bei Absperrmaßnahmen körperlich angegriffen worden. Wegen eines Feuerwehreinsatzes sperrte der Polizist gegen 23.50 Uhr einen Gehweg Ecke Bersarinplatz/Petersburger Straße ab. Nach Zeugenaussagen soll ein 44-jähriger Mann versucht haben die Absperrung zu überwinden, woraufhin der Beamte ihn darauf hinwies, den gegenüberliegenden Gehweg zu benutzen. Nachdem sich der Polizist dem Mann mehrfach in den Weg gestellt hatte, beleidigte der 44-Jährige den Beamten mehrmals.
Zur Identitätsfeststellung forderte der Beamte den Mann wiederholt auf, seine Personalien bekanntzugeben oder einen Ausweis auszuhändigen. Dieser Aufforderung kam der 44-Jährige nicht nach, sodass der Beamte ihn nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollte. Der Mann schlug dabei dem Beamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, woraufhin der Polizist den 44-Jährigen zu Boden brachte und Handfesseln anlegte. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle lehnte der Mann ab. Der Schlägere wurde für eine Blutabnahme zu einem Polizeigewahrsam gebracht und dort später wieder entlassen. Der Polizist wurde bei durch den Schlag leicht im Gesicht verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Weitere Ermittlungen führt ein Fachkommissariat.
Farbschmierereien an Parteizentrale in Kreuzberg – Staatsschutz ermittelt
11.48 Uhr: In der Nacht zu Montag entdeckte ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere Farbschmierereien an einer Parteizentrale in der Wilhelmstraße in Kreuzberg. Gegen 3:40 Uhr informierte er die Polizei, nachdem er die Beschädigungen an Fassade und Fenstern festgestellt hatte. Einsatzkräfte nahmen eine Anzeige auf und dokumentierten die Schäden. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Auch interessant
Anti-israelischer Schriftzug an Kirche in Neukölln entdeckt
10.40 Uhr: Am Sonntagabend wurde ein politischer Schriftzug an einer Kirche in Neukölln entdeckt und angezeigt. Gegen 19 Uhr fuhren Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 54 zur Kirche in der Karl-Marx-Straße. Unbekannte hatten im Laufe des Tages ein Fenster im Eingangsbereich mit einem Schriftzug beschmiert, der anti-israelische Inhalte aufwies. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Auto mit politischem Graffiti in Pankow beschädigt – Staatsschutz ermittelt
10.36 Uhr: Ein Autobesitzer erstattete am Sonntag eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Gegen 15:30 Uhr entdeckte er einen politisch motivierten Schriftzug an seinem am Fahrbahnrand in der Hagenauer Straße in Pankow geparkten Auto. Da er den Schaden nicht selbst beseitigen konnte, wurde die Polizei alarmiert. Einsatzkräfte stellten den Sachschaden vor Ort fest und dokumentierten ihn. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Fahrradfahrer bei Unfall in Fennpfuhl schwer verletzt
10.30 Uhr: Am Sonntagmittag kam es in Fennpfuhl im Bezirk Lichtenberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 90-jähriger Mann fuhr gegen 13:30 Uhr mit einem elektrisch betriebenen Lastenrad auf einem Fahrradschutzweg in entgegengesetzter Richtung des Weißenseer Wegs.
Zur gleichen Zeit befuhr ein 38-jähriger Autofahrer die Landsberger Allee stadteinwärts und übersah an der Kreuzung zum Weißenseer Weg den von rechts kommenden Fahrradfahrer. Es kam zur Kollision, bei der der 90-Jährige schwere Kopf- und Rumpfverletzungen erlitt. Der Verletzte wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Autofahrerin fährt gegen Wand und stirbt in Pankow
6.46 Uhr: Bei einem Unfall auf dem Areal einer Kita in Pankow ist eine 59-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen. Sie sei am Sonntag aus noch unklaren Gründen von der Straße abgekommen und über den Bolzplatz der Kita gefahren, teilte ein Sprecher der Polizei mit. „Bild“ hatte zuvor berichtet.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Der Wagen habe einen Zaun durchbrochen und sei schließlich gegen eine Wand gefahren, so der Sprecher. Die Frau starb im Krankenhaus. Andere Personen kamen den Angaben zufolge nicht zu Schaden. Auf dem Platz hätten sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine Kinder befunden.
- Organisierte Kriminalität: So viel Geld zieht Berlin wegen kleinerer Vergehen ein
- Überfall auf Juwelier in Berlin: „Sie waren wie die Olsenbande“
- Neues Polizeigesetz: Welche Überwachungs-Software verwendet Berlin?
- Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz: „Es war ein reines Machtspiel“
Balkonbrand in Kreuzberg: Feuerwehr im Einsatz
6.42 Uhr: In der Nacht zu Montag ist die Berliner Feuerwehr gegen 1 Uhr zu einem Brand auf einem Balkon in die Gräfestraße in Kreuzberg alarmiert worden. Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Die Ursache für das Feuer ist bislang unklar.

BM/dpa





