Zum Artikel „Der Gendarmenmarkt ist ein Denkmal für verfehlte Stadtplanung“ vom 17. März
Wenn man sich das Ziel für diesen Platz vor Augen führt, dann versteht man auch, warum da keine Bäume sind. Wenn dieser Platz jetzt endlich mal richtig bespielt werden kann, wird klar, wofür er da sein wird: Konzerte, Feste etc. Da kann man doch mal auf einen Baum verzichten, und draußen herum stehen ja auch noch welche.
Matthias Berquet, via Facebook
Sehr schön im Sommer. Bei einem aufgeheizten Platz von 50-60 Grad möchte man da sehr gerne spazieren gehen. Natürlich hätte man Bäume mit einplanen können. Aber naja. Man kann ja als Planungsbüro heute nicht wissen, dass es im Sommer extrem heiß auf diesem Platz werden wird.
Mike Müller, via Facebook
An beiden Sichtweisen ist was dran. Was allerdings die Pro-Sicht zusätzlich stützt, ist die Tatsache, dass der Platz dereinst in der „Gründerzeit“ - elegant und schön ins Gesamtkonzept integriert - sehr wohl Grünflächen und Bäume aufzuweisen hatte. Und damals galt Berlin - trotzdem - als aufkommende Weltstadt.
Kay Jesko, via Facebook
Hier lesen Sie mehr Leserbriefe an die Berliner Morgenpost
Zum Artikel „RAF-Terroristin Klette als Rednerin am 1. Mai? Das sagen Experten“ vom 17. März
Warum schlägt man sie nicht gleich für einen Verdienstorden vor? In den Augen ihrer Fürsprecher hätte sie diesen gewiss verdient. Doch der Zweck heiligt nicht alle Mittel - Terrorismus bleibt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, selbst wenn er vorgibt, Unrecht bekämpfen zu wollen. Es gibt andere Wege.
Warum erhält sie nun die Bühne, um bei einem öffentlichen Auftritt von Gesinnungsgenossen als linksradikale Ikone verehrt zu werden und damit gewalttätige Methoden zu legitimieren? Richter sollten eine klare Linie zwischen Recht und Unrecht ziehen, statt durch solche weichgespülten Entscheidungen Gesetze zu Gummiparagraphen zu degradieren.
Heide Binner, per E-Mail
Zum Artikel „Vor der Schulden-Abstimmung im Bundestag: Parteien werben um Abweichler“ vom 17. März
Die geplanten außergewöhnlichen Schuldenaufnahmen werden nur Wirkung erzeugen und nicht zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch führen, wenn die Regierung auch unverzüglich zu einer Staatsreform und Bewusstseinsänderungen in der Bevölkerung aufruft. Dazu gehören Sparmaßnahmen im Regierungsapparat wie Halbierung der Mitglieder des Bundestags und -rates, Zusammenfassung der Länder zu vier Bundesländern (Nord-, Süd-, West- und Ost-Ländern), Verringerung der Angestellten im öffentlichen Dienst, Umwandlung der Dienstverträge in Leistungsverträge mit Kündigungsrecht. Aus Gerechtigkeitsgründen ist das Berufsbeamtentum abzuschaffen und dabei die Übergangsregelungen straff zu handhaben. Dies zieht eine längst fällige Reform der Sozial- und Rentenbeiträge nach sich. Für die eingezahlten Rentenbeiträge sind verzinsliche Sonderkonten für die Einzahler zu bilden, auf die der Bund keinen Zugriff haben darf. Schulden sollten grundsätzlich nur aufgenommen werden, wenn vorher durch Einsparungen Finanzmittel nachweislich mobilisiert wurden.
Gottfried Hecht, via Mail
Zum Artikel „Nach dem BSR-Streik in Berlin: So läuft das große Aufräumen“ vom 17. März
Heute war die BSR vor Ort, hat diese Säcke jedoch nicht entsorgt. In unserem Haus befinden sich neben 15 Mieterwohnungen auch drei Wohngruppen der Cooperative Mensch. Seit einer Woche lagern die Mitarbeiter der Cooperative Mensch die Abfallsäcke im eigenen Wohnbereich. Heute früh wurden etwa 40 große schwarze Säcke herausgestellt, damit diese mit der heutigen regulären Entsorgung ebenfalls abgeholt werden.

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Leider wurden diese von der BSR ignoriert, mit dem Ergebnis, dass die Container erneut bis zum Anschlag gefüllt sind. Eine nächste Entsorgung erfolgt erst am kommenden Freitag. Man kann von der BSR erwarten, dass zugesagte Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden.
Sabine Bischoff, per Mail





