- Unfall in Pankow: Radfahrerin weicht Auto aus und stürzt
- Köpenick: Jugendliche werfen Steine und Metallschrott auf Mädchen
- 83-Jährige stirbt nach Verkehrsunfall in Köpenick
- Alkoholisierter Mann löst SEK-Einsatz in Marzahn aus
- 17-Jähriger rast durch Steglitz und stellt sich dann der Polizei
- Spandau: Polizei nimmt mutmaßlichen Drogenhändler fest
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag finden Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 17. März 2025: Radfahrerin bei Sturz in Pankow verletzt
18.46 Uhr: Eine 67-jährige Radfahrerin ist am Montagvormittag auf der Dietzgenstraße in Pankow gestürzt und hat sich am Arm und Oberkörper verletzt. Laut Zeugenaussagen wich sie gegen 10:20 Uhr einem auf dem Radweg abgestellten Auto aus und verlor das Gleichgewicht. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt.
Graffiti-Sprayer nach Flucht auf E-Rollern in Lichtenberg gefasst
15.30 Uhr: Bundespolizisten haben am frühen Montagmorgen in Lichtenberg zwei Sprayer festgenommen. Gegen 3 Uhr hatten Beamte zwei Personen bemerkt, die die Wartenberger Brücke, nahe dem S-Bahnhof Wartenberg, auf etwa zehn Quadratmeter besprühten und anschließend mit E-Rollern vom Tatort flohen.
Die Einsatzkräfte nahmen die zwei jungen Männer unweit des Tatorts fest und stellten diverse Sprayer-Utensilien und zwei Smartphones als Beweismittel sicher. Ein Hubschrauber der Bundespolizei unterstützte die Einsatzmaßnahmen. Gegen die beiden 17-Jährigen wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.
83-Jährige stirbt nach Verkehrsunfall in Köpenick
15.25 Uhr: Eine 83 Jahre alte Frau, die am 21. Februar bei einem Unfall in Köpenick schwer verletzt worden ist, ist laut Polizei am Montag in einem Krankenhaus gestorben. Sie hatte an dem Tag den Angaben zufolge gegen 9.25 Uhr die Fahrbahn der Salvador-Allende-Straße gegenüber der Einmündung Pablo-Neruda-Straße betreten und war von einem 42 Jahre alten Autofahrer erfasst worden. Sie erlitt dadurch Verletzungen am Kopf, am Becken und am Oberkörper, denen sie nun erlegen ist.
Fennpfuhl und Gesundbrunnen: Zwei Fahrdienstleister in der Nacht überfallen
15.20 Uhr: In der Nacht zu Montag hat es in Berlin zwei Überfälle auf Fahrdienstleister gegeben. Zunächst hatte ein Unbekannter bei einem 54-Jährigen gegen 22.30 Uhr ein Großraumtaxi für fünf Personen bestellt. Als der Fahrer am vereinbarten Ort in der Rudolf-Seiffert-Straße in Fennpfuhl (Lichtenberg) angekommen war, habe ein unbekannter Mann die Tür hinter dem Fahrersitz aufgerissen und sei eingestiegen. Anschließend soll der Mann den Fahrer am Hals gewürgt haben. Zeitgleich sollen vier weitere Personen versucht haben, in das Fahrzeug zu gelangen, was der Fahrer verhindern konnte, indem er zunächst stark beschleunigte und dann abbremste. Dadurch soll der unbekannte Mann von der hinteren Sitzbank auf den Beifahrersitz gerutscht sein. Ohne Beute soll er das Fahrzeug über die Beifahrertür verlassen haben und gemeinsam mit den anderen unbekannt gebliebenen Personen vom Ort geflüchtet sein.
Zu einem zweiten Vorfall kam es gegen 1.30 Uhr in Gesundbrunnen (Mitte). In der Lortzingstraße war ein 55-jähriger Mitarbeiter eines Fahrdienstes ausgeraubt worden. Er gab an, dass am S-Bahnhof Adlershof zwei Männer in seinen Wagen zugestiegen seien und er diese bis zur Lortzingstraße gefahren habe. Dort soll einer der Tatverdächtigen, der auf der Rückbank saß, zunächst vorgetäuscht haben, zu zahlen, während der zweite tatverdächtige Mann ausgestiegen, zur Fahrerseite gelaufen sei und den Fahrer in ein Gespräch verwickelt habe. Als der Fahrer sein Portemonnaie mit Wechselgeld hervorgeholt habe, soll ihn der im Auto befindliche Tatverdächtige am Hals gewürgt haben. Der Tatverdächtige außerhalb des Fahrzeugs habe dann die Tür geöffnet und ihm die Geldbörse entwendet. Anschließend seien beide Männer geflüchtet. Der Fahrer klagte über Atemnot, musste jedoch nicht ärztlich behandelt werden.
Alkoholisierter Mann löst SEK-Einsatz in Marzahn aus
15.15 Uhr: Am Sonntagabend sind Spezialkräfte nach Marzahn alarmiert worden, da auf einer angeblichen Party schwere Straftaten verübt worden sein sollten. Über den Polizeinotruf hatte ein 37 Jahre alter Mann gegen 18.50 Uhr mitgeteilt, dass es in einer Wohnung in der Max-Herrmann-Straße, in der sich mehrere Personen befinden sollten, zu einer Straftat gekommen sein soll, bei der unter anderem auch eine Schusswaffe verwendet worden sein sollte. Einsatzkräfte trafen den stark alkoholisierten Mann an einem Mehrfamilienhaus an. Gegenüber einer Polizistin und einem Polizisten bestätigte er nochmals den Sachverhalt und schien unter dem Eindruck des Geschehens zu stehen.
Bei einer freiwillig gestatteten Durchsuchung des Anrufers fanden die Einsatzkräfte einen Schlagring. Eine Richterin bewilligte die Durchsuchung der betroffenen Wohnung, die durch das Spezialeinsatzkommando gewaltsam geöffnet wurde. In der Wohnung konnte der ebenfalls alkoholisierte 38-jährige Bewohner angetroffen werden, der bei der Begehung der Wohnung einen Beutel mit Betäubungsmitteln aus dem Fenster warf.

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Hinweise auf eine Party oder den geschilderten Sachverhalt des Anrufers bestätigten sich nicht. Der 38-Jährige wurde am Kopf verletzt, lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ab. Da sich der gesundheitliche Zustand des 37-Jährigen im Verlauf des Polizeieinsatzes zunehmend verschlechterte, wurde ein Rettungswagen alarmiert. Die Rettungskräfte behandelten den Mann am Ort. Der 37-Jährige muss sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten und der Wohnungsinhaber wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
17-Jähriger rast durch Steglitz und stellt sich dann der Polizei
15.10 Uhr: In der vergangenen Nacht hat ein Jugendlicher laut Polizei einen Unfall in Steglitz verursacht, nachdem er sich einer Kontrolle entzogen hatte. Zuvor war ein Funkstreifenwagen um kurz nach 1 Uhr auf einen Raser in der Albrechtstraße aufmerksam geworden. Die Einsatzkräfte entschlossen sich, den Autofahrer zu überprüfen. Der Fahrer des Mercedes missachtete jedoch sämtliche Anhaltesignale und beschleunigte stattdessen – und raste über den Steglitzer Damm und die Halskestraße wieder zurück in die Albrechtstraße. Dabei verursachte er fast einen Unfall mit einem BVG-Bus. Der Busfahrer konnte einen einen Zusammenstoß nur durch starkes Bremsen verhindern. Außerdem raste der Mercedes-Fahrer über einen Fußgängerüberweg. Als er abbog, blinkte er nicht.
Nachdem der Mercedes auf Höhe der Albrechtstraße Ecke Stindestraße aus dem Sichtfeld der Einsatzkräfte verschwand, machte ein Polizist außer Dienst seine Kollegen auf den Mercedes aufmerksam, der in der Albrechtstraße Ecke Bismarckstraße in der Kurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Leitplanke gefahren war. Der Tatverdächtige entfernte sich nun mit dem nunmehr stark beschädigten Mercedes vom Unfallort.
Die Einsatzkräfte stellten den verschlossenen Wagen später in der Liliencronstraße in zweiter Reihe fest und beschlagnahmten ihn auf staatsanwaltschaftliche Anordnung. An der Anschrift des 49-jährigen Fahrzeughalters wurde niemand angetroffen. Gegen 4.30 Uhr stellte sich der 17 Jahre alte Sohn des Halters auf dem Polizeiabschnitt 45 und gestand, das Auto seines Vaters gefahren zu haben. Der Jugendliche ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Verkehrsunfallflucht und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Vater muss sich verantworten, letzteres geduldet zu haben.
Betrug über SMS in Neuruppin: Frau um fünfstelligen Betrag gebracht
12.09 Uhr: Eine 65-jährige Frau aus Neuruppin hat durch einen Bankbetrug eine fünfstellige Summe verloren. Zunächst habe sie einen Anruf von einem vermeintlichen Mitarbeiter eines Bankinstituts erhalten, teilte die Polizei mit. In dem Gespräch sei ihr mitgeteilt worden, dass ihre TAN-Daten abgelaufen wären.
„Um ihre Sicherheitsdaten zu aktualisieren, bekam die Frau per SMS einen Link“, erklärte ein Polizeisprecher. Indem sie den Link anklickte und diesem folgte, verschaffte die 65-Jährige den Tätern den Zugang zu ihrem Konto. Diese nahmen mehrere Überweisungen vor und plünderten das Konto. Ob die Frau ihr Geld zurückerlangen kann, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt nun.
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Heftige Auseinandersetzung bei Amateurfußballspiel in Prenzlauer Berg – Abbruch
10.40 Uhr: Ein Amateurfußballspiel ist am Sonntag an der Dunckerstraße in Prenzlauer Berg (Pankow) abgebrochen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten zunächst zwei 36 und 53 Jahre alte Spieler der Gastmannschaft einen 38 Jahre alten Gegenspieler zu Boden gestoßen und ihn festgehalten. Einer der beiden trat ihn dabei gegen den Kopf. Dann griffen die anderen Spieler beider Mannschaften ein und trennten die Personen. Auf dem Weg in die Kabine packte der 36-Jährige einen 39-jährigen Spieler der Heimmannschaft am Kragen und schlug ihm mit der Faust gegen den Kopf. Während der körperlichen Auseinandersetzung soll der 36 Jahre alte Angreifer zudem von einem ihm unbekannten Gegenspieler rassistisch beleidigt worden sein.
Als die Polizei eintraf, war von den beiden Angreifern nur noch der 36-Jährige da. Er verhielt sich aggressiv und bedrohlich gegenüber einer Zeugin. Die Beamten hielten ihn fest und schoben ihn von der 33-Jährigen weg. Dabei schlug der 36-Jährige auf den Arm eines Polizisten und lief auf ihn zu. Die Aufforderung des Beamten, Abstand zu halten, missachtete er. Erst als ihm der Einsatz des Reizstoffsprühgerätes angedroht wurde, stellte er sein aggressives Verhalten gegenüber den Einsatzkräften ein.
Die beiden Angegriffenen erlitten Kopfschmerzen. Während der 38-Jährige ambulant am Ort behandelt wurde, lehnte der 39-Jährige eine ärztliche Behandlung ab. Einsatzkräfte beschlagnahmten den Fußballschuh des 36-Jährigen als Beweismittel und entließen ihn anschließend aus den polizeilichen Maßnahmen. Die beiden Mannschaften verließen das Gelände unter Aufsicht der Polizei in getrennte Richtungen.
Der 36 Jahre alte und 53 Jahre alte Angreifer müssen sich wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten, der Jüngere zudem wegen einfacher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Kriminalpolizei sowie örtliche Abschnittskommissariate der Polizeidirektion 1 (Nord) führen die weiteren Ermittlungen. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen zur Beleidigung mit rassistischem Hintergrund.
Spandau: Polizei nimmt Drogendealer fest
10.23 Uhr: Polizeibeamten ist es am Sonntagvormittag gelungen, in Hakenfelde (Spandau) einen vermeintlichen Drogendealer festzunehmen. Laut Polizeimitteilung beobachteten sie gegen 10.25 Uhr einen Mann in der Neuendorfer Straße, der aus einem Auto heraus etwas einer anderen Person überreichte. Diese kontrollierten die Polizisten und fanden zwei Kügelchen mit Drogen. Was folgte, war die Überprüfung des mutmaßlichen, 42-jährigen Verkäufers. Diesen mussten die Beamten an der Weiterfahrt hindern, indem sie ihren Dienstwagen dafür einsetzten. Beim Aussteigen soll der Dealer zwei Beutel mit weiteren Drogenkügelchen fallengelassen haben. Zudem fanden die Polizisten 30 weitere Kügelchen und 480 Euro an Bargeld, das der Händler wohl für seine Drogendienste erhalten hatte. Die Beamten sollen dann versucht haben, das Fahrzeug zu durchsuchen, der Verdächtige versuchte zu flüchten, er stürzte aber bereits nach wenigen Metern. Im Auto waren weitere 190 Euro und vier Mobiltelefone. Schließlich durchsuchte die Polizei noch die Wohnung des Mannes in Moabit, wo sie folgendes vorfand: knapp 300 Gramm Heroin, circa 32 Gramm Kokain, drei Handys und 6000 Euro Bargeld. All das wurde mit dem bereits Gefundenen zusammen beschlagnahmt. Wegen des Sturzes musste der Verdächtige vorübergehend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Köpenick: Jugendliche werfen Steine und Metallschrott auf Mädchen
10.08 Uhr: Zwei Jugendliche und ein Kind haben am Sonntag gegen 16.40 Uhr aus einer Ruine an der Friedrichshagener Straße in Köpenick Steine und Metallschrott – u.a. eine Eisenstange – auf zwei Mädchen geworfen. Die beiden 13-Jährigen konnten den Gegenständen ausweichen. Die Verdächtigen flüchteten, konnten aber von Polizisten in der Nähe des Tatortes festgestellt werden. Es handelt sich um zwei 14-Jährige und einen 10-Jährigen. Die Ermittlungen werden nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung von einem Kriminalkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) geführt.
Motorradfahrer (18) verliert in Alt-Hohenschönhausen Kontrolle und kracht gegen Minivan
10.04 Uhr: Ein Motorradfahrer ist am Sonntag bei einem Unfall in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 18-Jährige gegen 15.30 Uhr auf einem Gelände an der Marzahner Straße die Kontrolle über das Motorrad verloren und war gegen einen geparkten Minivan gefahren. Der 18-Jährige stürzte. Er brach sich beide Handgelenke und zog sich eine Kopfverletzung zu. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 18-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Außerdem hatte er das Motorrad unbefugt an sich genommen. Sowohl am Motorrad als auch am Minivan entstand Sachschaden. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.
dpa/BM





