- Wohnung brennt in Spandau – Mann springt aus dem zweiten Stock
- Schwerer Kreuzungs-Crash in Mahlsdorf – mehrere Verletzte
- Mann in Hausflur in Reinickendorf niedergestochen
- 83-Jährige in Marzahn von Tram angefahren
- Auto kippt nach Unfall auf der A111 auf die Seite
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag finden Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 23. März 2025: Auseinandersetzung in Drogerie: Unbekannter soll 29-Jährige erst beleidigt und dann verprügelt haben
17.15 Uhr: Am Samstagabend erstattete eine Frau auf einem Polizeiabschnitt Anzeige. Ihrer Aussage zufolge wurde sie am vergangenen Freitag in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) angegriffen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand geriet die 29-Jährige gegen 14:20 Uhr an der Kasse einer Drogerie-Filiale in der Hildburghauser Straße in eine verbale Auseinandersetzung mit einem bisher unbekannten Mann. Dieser schlug ihr dabei unvermittelt mit der Faust in den Bauch, drohte ihr und verließ anschließend das Geschäft. Der Mann soll der 29-Jährigen außerhalb des Ladens aufgelauert und sie nach Verlassen geschubst und an ihrem Kopftuch zu Boden gerissen haben. Am Boden liegend soll er ihr mehrfach in den Bauch getreten haben, wodurch sie Verletzungen am Bauch erlitt. Der Mann flüchtete in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
Charlottenburg: Fahrgast greift Busfahrer an und schlägt drei Polizisten in die Klinik
16.51 Uhr: In den frühen Morgenstunden des Sonntags griff ein Mann einen Busfahrer und Polizeikräfte in Charlottenburg an. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestieg ein 19-jähriger Mann zunächst gegen 3:30 Uhr einen Bus in der Max-Dohrn-Straße. Dabei soll er sich verbal aggressiv verhalten haben. Der 32-jährige Busfahrer forderte den Mann daher auf, den Bus wieder zu verlassen. Daraufhin schlug er in Richtung des Busfahrers, traf ihn jedoch nicht. Anschließend setzte er sich in den Bus. Als alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 24 den Mann ansprachen und aufforderten den Bus zu verlassen, spuckte dieser einem Beamten ins Gesicht. Im weiteren Verlauf verlagerte sich das Geschehen auf den Gehweg, wobei der 19-Jährige einem weiteren Beamten unvermittelt mit der Faust gegen ein Ohr schlug.
Die Einsatzkräfte brachten ihn zu Boden, wobei er weiterhin Widerstand leistete und wild um sich schlug und trat. Unter dem Einsatz des Reizstoffsprühgerätes gelang schließlich die Festnahme des Mannes. Der offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende 19-Jährige wurde zur Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einer Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte er seinen Weg fortsetzen. Drei Einsatzkräfte erlitten im Zuge der Festnahme Verletzungen und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Ihren Dienst mussten sie anschließend vorzeitig beenden.
Marzahn: Seniorin auf der Allee der Kosmonauten von Tram angefahren
16.28 Uhr: Am Samstagabend wurde eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall mit einer Tram in Marzahn verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen betrat die 83-Jährige gegen 20:50 Uhr einen Gleisübergang auf der Allee der Kosmonauten und wurde dort von der Straßenbahn angefahren. Der 44-jährige Tramfahrer, der mit der Bahn der Linie M8 die Allee der Kosmonauten in Richtung Kienbergstraße befuhr, leitete noch eine Notbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß allerdings nicht mehr verhindern. Die 83-Jährige erlitt Verletzungen am Oberkörper und an einem Bein. Alarmierte Rettungskräfte brachten die verletzte Fußgängerin zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).
Marzahn: Transporter brennt in Marzahn – Brandstiftung vermutet
15.23 Uhr: Ein Transporter hat in der vergangenen Nacht auf einem Parkplatz am Helene-Weigel-Platz in Marzahn gebrannt. Die alarmierte Feuerwehr löschte den in Flammen stehenden Mercedes. Zwei daneben abgestellte Fahrzeuge wurden durch die Flammen ebenfalls beschädigt. Es wurden keine Personen verletzt. Das zuständige Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.
Müllcontainer auf Rigaer Straße angezündet – Staatsschutz ermittelt
15.10 Uhr: In Friedrichshain hat es am Sonntag gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen gegen 3.30 Uhr gesehen, wie eine 15 bis 20-köpfige Personengruppe vier Müllcontainer und anderen Unrat auf die Rigaer Straße brachten und in Brand setzten. Die Personen flüchteten vor dem Eintreffen der Polizisten. Die weiteren Ermittlungen führt der Staatsschutz.
Uckermark: Mann bei Auseinandersetzung an Dönerstand am Kopf verletzt
13.30 Uhr: Bei einer Schlägerei in Angermünde (Uckermark) ist ein 50-Jähriger am Kopf verletzt worden. Ein Rettungswagen brachte ihn mit einer blutenden Platzwunde in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Dessen Angaben zufolge soll er an einer Bahnhofsunterführung von drei unbekannten Männern mit Tritten und Schlägen angegriffen worden sein.
Eine Zeugin hatte laut Mitteilung vor Mitternacht die Polizei gerufen, weil sie die Auseinandersetzung an einem Dönerstand bei der Unterführung beobachtet hatte. Als die Beamten eintrafen, waren die Verdächtigen schon geflüchtet. Die Suche nach ihnen verlief laut Polizei erfolglos. Wie es zu der Auseinandersetzung kam, war zunächst noch unklar.
Nach Feuer in Supermarkt in Blankenfelde-Mahlow: Ermittlungen wegen Brandstiftung
13.16 Uhr: Nach dem Feuer in einem Supermarkt in Blankenfelde-Mahlow (Kreis Teltow-Fläming) ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Verdächtige gebe es noch nicht, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Teltow-Fläming. Erste Zeugen seien befragt worden. Die Ermittlungen liefen weiter.

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Das Feuer war am Freitagnachmittag ausgebrochen. Das einstöckige Gebäude brannte komplett aus. Erst gegen Mitternacht waren die Flammen laut Feuerwehr gelöscht. Laut Polizei wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. Zum Zeitpunkt des Brandes sei der Supermarkt bereits geschlossen gewesen. Das Feuer verursachte einen „sehr hohen Schaden“, so der Polizeisprecher.
Landkreis Barnim: Mann ohne Führerschein fährt betrunken mit Auto gegen Baum

10.24 Uhr: Ein betrunkener und unter Drogen stehender Autofahrer ist in Bernau (Kreis Barnim) von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,95 Promille, wie die Polizei mitteilte. Wegen bestimmter Auffälligkeiten wurde auch ein Drogentest durchgeführt, der ebenfalls positiv war.
Zudem war der Mann nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins und der Wagen, mit dem er unterwegs war, gehörte ihm nicht. Der Mann habe angegeben, das Fahrzeug mitgenommen zu haben, weil es unverschlossen am Straßenrand stand und der Schlüssel steckte, hieß es. Es werde noch geprüft, ob er das Auto nutzen durfte, sagte ein Polizeisprecher.
Bei dem Unfall am frühen Sonntagmorgen entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Wohnung brennt in Spandau – Mann springt aus dem zweiten Stock
8.20 Uhr: In einer Wohnung an der Falkenseer Chaussee in Falkenhagener Feld (Spandau) hat es in der vergangenen Nacht gebrannt. Den Angaben von Feuerwehr und Polizei zufolge war ein 64 Jahre alter Mann noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem zweiten Obergeschoss gesprungen und hatte schwerste Verletzungen erlitten. Ein Notarzt übernahm die Erstversorgung, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein anderes Krankenhaus verlegt.
Andere Bewohner hatten sich selbst in Sicherheit bringen können. Eine 85-Jährige sei leicht verletzt worden. Sie habe ein Rauchgasvergiftung erlitten. Sie wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
Währenddessen löschten Einsatzkräfte den Brand in der Wohnung. Der Rauch hatte sich bereits im Gebäude ausgebreitet, sodass alle Etagen kontrolliert werden mussten. Da mehrere Wohnungen in der zweiten Etage nicht mehr bewohnbar waren, mussten einige Mieter betreut werden. Für sie sei eine weitere Unterbringung veranlasst worden.
Auto kippt nach Unfall auf der A111 auf die Seite
8.15 Uhr: Am Samstagabend hat es laut „B.Z.“ einen schweren Unfall auf der A111 gegeben. Gegen 21.30 Uhr hatte sich in Fahrtrichtung Nord, etwa in Höhe des Festplatzes, ein Auto überschlagen. Der Pkw kam auf der Seite zum Liegen. Die Autofahrerin soll nur leicht verletzt worden sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Mann in Hausflur in Reinickendorf niedergestochen
8.11 Uhr: Ein Mann hat in der vergangenen Nacht in Waidmannslust (Reinickendorf) mehrere Stichverletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 43-Jähriger gegen 23.45 Uhr in einem Hausflur in der Schluchseestraße mit einem Gegenstand auf den 49-Jährigen Mann eingestochen. Der Verletzte kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert wurde. Der 43-Jährige wurde festgenommen und der Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) überstellt, die die weiteren noch andauernden Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der Tat, übernommen hat.
Schwerer Kreuzungs-Crash in Mahlsdorf – mehrere Verletzte

8.03 Uhr: Zwei Fahrzeuge sind am Sonntag auf einer Kreuzung in Mahlsdorf (Marzahn-Hellersdorf) zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls landete ein Pkw auf der Seite. Die Feuerwehr befreite eine Person aus einem Fahrzeug. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden zwei Menschen teilweise schwer verletzt. Die genaue Unfallursache ermittelt nun die Polizei.
dpa/BM




