Stadler will seinen Standort in Berlin-Pankow erhalten. Das meldet die IG Metall am Mittwochmorgen. „Die Geschäftsführung von Stadler Deutschland hat am Dienstag eine Standortzusage für Berlin gemacht“, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Stadler bestätigte die Standortzusage, allerdings unter dem Vorbehalt einer Gesamteinigung mit der Gewerkschaft.

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Das räumt auch die IG Metall ein. „Es gibt zwar den Vorbehalt der Gesamteinigung, aber damit können wir leben“, so Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin. „Jetzt können wir mit der Tarifverhandlung um einen Zukunftstarifvertrag bei Stadler in Berlin starten“, betonte er. „Wir werden den Druck hochhalten, denn klar ist, dass ohne feste Zusagen für eine Zukunft von Stadler in Berlin, auch keine Einigung zustande kommen wird.“
Stadler-Beschäftigte protestieren gegen Pläne
Stadler beschäftigt in seinem Werk in Pankow rund 1700 Menschen und gehört damit zu den größten Industriearbeitgebern der Hauptstadt. Am vergangenen Montag (10. März) demonstrierten nach Angaben der IG Metall 1500 von ihnen gegen die Pläne, schon in der Vorwoche hatte es Proteste gegeben.
„Wir sind absolut überzeugt von der Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit dieses hochmodernen Werks und seines hochgradig innovativen Produktportfolios“, betont Otto. „Der Zusammenhalt der Belegschaft ist überwältigend und macht deutlich, wie sehr wir gemeinsam für die Zukunft kämpfen.“
Stadler baut in Pankow neue U-Bahnen für die Hauptstadt. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Züge ausgeliefert werden.




