Die Streiks bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) gehen in die nächste Runde. Wie das Unternehmen am Sonnabend mitteilte, wird es in der nächsten Woche, zwischen dem 10. und 15. März, erneut umfangreiche Arbeitskampfmaßnahmen geben. „Das geht aus entsprechenden Verdi-Streikaufrufen hervor“, so die BSR. Unter anderem gebe es bei der Straßen­reinigung von Montag bis einschließlich Freitag erhebliche Einschränkungen. Von Mittwoch bis einschließlich Samstag bleiben daneben alle Recyclinghöfe geschlossen und die Müllabfuhr falle aus, so die BSR weiter.

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„An diesen Tagen werden die Restabfall- und Bioguttonnen sowie – im BSR-Zuständigkeitsbereich – die Wertstofftonnen nicht geleert“, heißt es. Eine Entsorgung erfolgt erst wieder beim nächsten regulären Abfuhrtermin. Außerdem werden die BSR-Kieztage zur kostenlosen Entsorgung von Sperrmüll in Lichtenberg (12. März), Mitte (13. März), Neukölln (14. März) und Tempelhof (15. März) abgesagt. Müll oder Sperrgut einfach im öffentlichen Straßenland und vor geschlossenen Recyclinghöfen abzulegen, sei aber verboten, betont die BSR. Dies sei eine Ordnungswidrigkeit dar und könne mit hohen Bußgeldern geahndet werden.

Streiks bei der BSR: Unternehmen nennt Arbeitskampf „unverhältnismäßig“

Hintergrund der Streiks, die schon in den vergangenen Wochen zu deutlichen Einschränkungen bei der Müllentsorgung in Berlin geführt haben, sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Die BSR selbst ist dabei keine Verhandlungspartnerin, die Gespräche werden von der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände geführt.

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In ihrer aktuellen Mitteilung spricht die BSR aber von „unverhältnismäßigen Arbeitskampfmaßnahmen“. Die Gewerkschaft Verdi trage „die Verantwortung für die deutlichen Belastungen der BSR-Kundschaft“. Das Unternehmen bedauere die großen Unannehmlich­keiten, die den Berlinerinnen und Berlinern entstehen.