• Parteibüro in Pankow beschmiert
  • Überfall auf Tankstelle in Marzahn: Räuber mit Waffe flüchtet unerkannt
  • Zwei Jugendliche von Unbekanntem fremdenfeindlich attackiert
  • Jugendgruppe attackiert Männer in Neukölln
  • Weiterer Verdächtiger nach Sprengstoff-Fund in Neukölln festgenommen

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 23. Februar 2025: Parteibüro in Pankow beschmiert

17.37 Uhr: In Pankow haben vergangene Nacht unbekannte ein Parteibüro in der Berliner Straße beschmiert. Ein Objektschützer der Berliner Polizei bemerkte gegen 22 zwei Schriftzüge, die mit roter Farbe auf den runtergelassenen Rollladen aufgebracht waren. Der Polizeiliche Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts ermittelt.

Bewaffneter Überfall auf Tankstelle in Marzahn – Täter flüchtig

15.45 Uhr: Ein Unbekannter hat am Samstagabend in Marzahn zwei Tankstellenmitarbeiterinnen überfallen. Gegen 19:30 Uhr betrat ein maskierter Mann eine Tankstelle in der Märkischen Allee. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte der Täter einen geöffneten Rucksack auf den Verkaufstresen und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe eine der beiden Mitarbeiterinnen zur Herausgabe von Geld auf. Die 23-jährige Frau kam der Aufforderung nach. Mit dem Bargeld im Rucksack flüchtete der Mann. Trotz intensiver Fahndung konnte der Unbekannte nicht gefunden werden. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 hat die Ermittlungen übernommen.

Fremdenfeindlicher Angriff in Grünau – Polizei ermittelt

15.40 Uhr: Am Samstagabend, gegen 20:40 Uhr, ist es zu einem fremdenfeindlichen Angriff auf zwei Personen in Grünau (Treptow-Köpenick) gekommen. Eine 14- und eine 16-Jährige befanden sich auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Grünau und machten sich auf den Weg in Richtung Adlergestell. Zwei Unbekannte näherten sich von hinten, zogen an ihren Kopftüchern, wobei das Kopftuch der 14-Jährigen riss. In der Folge kam es zu einem Gerangel, bei dem die Angreifer den beiden Mädchen ins Gesicht schlugen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Festnahme Monate nach Fund hochexplosiven Sprengstoffs

13.46 Uhr: Monate nach dem Fund von hochexplosivem Sprengstoff bei einem Mann hat die Polizei einen zweiten Verdächtigen festgenommen. Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte die Festnahme auf Anfrage. Details wurden zunächst nicht bekannt.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Einsatzkräfte hatten im Oktober 2024 bei der Kontrolle eines Mannes am S-Bahnhof Neukölln die Substanz Triacetontriperoxid (TATP) sichergestellt. Sie wurde unter anderem bei Terroranschlägen in Paris und Brüssel verwendet, wird seit einiger Zeit aber auch für die Zerstörung von Geldautomaten eingesetzt. In diesem Umfeld sollen auch die beiden Verdächtigen unterwegs gewesen sein. Im Neuköllner Fall gab es laut damaligen Angaben der Ermittlungsbehörden keine Hinweise auf einen geplanten Anschlag. 

Der kontrollierte Mann konnte damals flüchten. Wenige Wochen später starb der 34-Jährige bei einem Unfall mit Sprengstoff in Niedersachsen. Nach einem möglichen Begleiter im Kontext mit der Sprengung von Geldautomaten fahndeten die Ermittler indes weiter.

Jugendgruppe attackiert mehrere Männer in Neukölln

13.30 Uhr: Am Samstagabend ist ein Mann nach einem Messerangriff in Neukölln in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Gegen 20.20 Uhr eskalierte laut Polizei ein Streit auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Sonnenallee. Demnach gerieten ein 21- und 26-Jähriger, nachdem sie aus der S-Bahn ausgestiegen waren, in eine verbale Auseinandersetzung mit einer unbekannten Personengruppe aus augenscheinlich Jugendlichen und Heranwachsenden. Im Laufe des Streitgesprächs soll aus der Gruppe heraus Reizgas auf die beiden Männer gesprüht worden sein. Die beiden Angegriffenen erlitten dabei Augenreizungen und versuchten sich von der Gruppe zu entfernen. Einer aus der Gruppe ließ jedoch nicht von den Männern ab und stach mehrfach in Richtung des Gesäßes des 26-Jährigen, der eine Schnittverletzung an seiner rechten Hand und weitere Schnittverletzungen am Gesäß erlitt.

Die Gruppe flüchtete vom Ort. Die beiden Angegriffenen wurden von alarmierten Rettungskräften medizinisch versorgt. Die Rettungskräfte stabilisierten die lebensgefährliche Schnittverletzung an der Hand des Älteren mit einem Druckverband und brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort erfolgte eine Notoperation. Lebensgefahr soll nicht mehr bestehen. Bei dem jüngeren Verletzten erfolgte eine ambulante Behandlung am Ort

BM/dpa