- Unbekannte beschädigen zwei BVG-Busse in Neukölln
- Nach Autoeinbruch in Reinickendorf: Verdächtiger nach Verfolgung festgenommen
- Messerangriff in Mitte: 20-Jähriger schwer verletzt
- Nach Schüssen aus Wohnung in Neukölln: SEK stürmt Wohnung
- Unfall auf A24 – Autofahrer schwer verletzt
- Schwerer Unfall in der Gropiusstadt: Zwei Verletzte nach Kollision
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 26. Januar 2025: BVG-Busse in Neukölln durch Einschläge beschädigt – Polizei ermittelt
16.05 Uhr: In Gropiusstadt wurden in der Nacht zu Sonntag zwei Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beschädigt. Gegen 22:10 Uhr hörte der Fahrer eines BVG-Busses der Linie 172 während der Fahrt auf der Fritz-Erler-Allee in Richtung Johannisthaler Chaussee mehrere Einschläge auf der rechten Busseite, wie die Polizei mitteilt. Bei der anschließenden Kontrolle stellte er an der nächsten Haltestelle zwei gesplitterte Scheiben mit insgesamt zehn Einschlagslöchern fest. In beiden Fällen wurde das Glas nicht durchbrochen.
Etwa eine halbe Stunde später wurde ein weiterer BVG-Bus der Linie X71 an derselben Stelle beschädigt. Eine Zeugin beobachtete, wie zwei Frauen nach dem Vorfall ihre Plätze wechselten und an der nächsten Haltestelle ausstiegen. Die Polizei konnte jedoch keine Verdächtigen ausfindig machen. Bei der Überprüfung des zweiten Busses wurde eine zersplitterte Scheibe mit sechs Einschlägen festgestellt. Glücklicherweise wurden keine Passagiere verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen.
Diebstahl in Reinickendorf – Tatverdächtiger festgenommen
13.23 Uhr: In der Nacht zu Sonntag nahmen Polizisten in Tegel einen 29-jährigen Mann nach einem mutmaßlichen Diebstahl aus einem Auto fest. Zeugen hatten gegen 2:50 Uhr beobachtet, wie zwei Männer in der Biedenkopfer Straße eine Autoscheibe einschlugen und den Innenraum durchwühlten. Alarmierte Einsatzkräfte trafen die Verdächtigen in der Namslaustraße, woraufhin beide flüchteten.

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Einen der Männer konnten die Beamten nach kurzer Verfolgung auf einem Innenhof festnehmen. Bei ihm fanden sie eine gestohlene Jacke sowie einen Nothammer. Der Tatverdächtige verletzte sich bei seiner Flucht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Komplize bleibt flüchtig. Das beschädigte Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Auseinandersetzung endet mit Messerstichen– Mann verletzt
13.11 Uhr: Am Samstagabend wurde ein 20-jähriger Mann im Marx-Engels-Forum in Mitte durch Messerstiche verletzt. Nach Angaben der Polizei geriet der Mann gegen 19:40 Uhr mit einem Unbekannten in Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Der 20-Jährige stürzte zunächst zu Boden, konnte aber in Richtung Karl-Liebknecht-Straße flüchten.
An einer Ampel holte der Angreifer ihn erneut ein, brachte ihn zu Fall und stach mit einem Messer auf ihn ein. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß zurück ins Marx-Engels-Forum. Der Verletzte erlitt Stichverletzungen an beiden Oberschenkeln und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Hintergründe der Tat werden nun ermittelt.
Schüsse in Neukölln: Polizei durchsucht Wohnung nach Social-Media-Hinweis
13.02 Uhr: In den frühen Sonntagmorgenstunden nahmen Einsatzkräfte einen 44-jährigen Mann vorläufig fest, der zuvor mit einer Pistole aus einer Wohnung in der Sonnenallee in Neukölln in die Luft geschossen haben soll. Ein Zeuge hatte die Polizei gegen 2:30 Uhr informiert, nachdem der Vorfall in einem Livestream auf einer Social-Media-Plattform zu sehen war.
Spezialeinsatzkräfte durchsuchten die Wohnung mit einem richterlichen Beschluss und stellten eine Anscheinswaffe sowie Munition sicher. Der mutmaßliche Schütze wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Schwerer Unfall auf A24 – 47-Jähriger schwer verletzt
10.33 Uhr: Bei einem Unfall auf der A24 ist ein 47-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Der Mann sei mit seinem Wagen „aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit“ auf einen Kleintransporter aufgefahren, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Der Mann wurde anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Die Fahrbahn in Richtung Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern war für anderthalb Stunden gesperrt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von rund 50.000 Euro. Die Polizei ermittelt gegen den Unfallverursacher.
Verkehrsunfall mit zwei Verletzten in Gropiusstadt
8.30 Uhr: Am Samstagabend kam es in Gropiusstadt zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem fünf Fahrzeuge beschädigt wurden. Gegen 18:30 Uhr stieß ein Renault auf der Lipschitzallee mit einem Mercedes zusammen. Laut der Polizei war der 27-jährige Fahrer des Renaults von der Goldammerstraße abgebogen und hatte dabei die Vorfahrt des Mercedes eines 42-Jährigen missachtet.
Durch den Aufprall wurde der Renault auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierte mit einem Toyota, der in geparkte Fahrzeuge prallte. Der Mercedes-Fahrer erlitt ein Polytrauma und kam zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Der Renault-Fahrer wurde ambulant behandelt.
Die Lipschitzallee blieb für drei Stunden gesperrt. Ein technisches Gutachten soll nun den Unfallhergang klären.
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BM/dpa




