Fahrgäste müssen erneut Geduld und starke Nerven haben: Erneut gibt es einen Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Der 48-stündige Ausstand hat am Mittwochmorgen mit Betriebsbeginn um 3 Uhr begonnen und endet am Freitag gegen 3 Uhr. Alle U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Busse stehen still. Auch nach Streik-Ende wird der Verkehr noch einige Stunden unregelmäßig sein.

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Welche Alternativen haben Fahrgäste? Die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin weist auf die Regionalbahnen sowie Sharing-Angebote über Jelbi hin. Fahrgäste können auch auf die S-Bahnen umsteigen, weil diese von der Deutschen Bahn betrieben werden und vom Streik nicht betroffen sind. Während der vergangenen Streiks hatte die S-Bahn ihr Angebot zwischen 9 und 14 Uhr auf den Linien S1, S3 und S5 verstärkt.

Trotz des Streiks werden auch einige Busse durch Berlin rollen, weil sie im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen gefahren werden. Das gilt für den BVG Muva – und auch für alle Fähren (F10, F11, F12).

Streik bei der BVG – Diese Buslinien fahren trotzdem

Die Linie 204 wird während des Streiks fahren.
Die Linie 204 wird während des Streiks fahren.© Dirk Krampitz | Dirk Krampitz

Die Buslinien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95, N97 fahren. 

Die Linien 112, 124, 184, 744, 893, N68 und X36 fahren mit eingeschränktem Angebot. Fahrgäste sollten vorher prüfen, ob in den BVG-Apps oder auf der Homepage die Fahrt mit einer Echtzeitinformation angezeigt wird.