Zum Artikel „Wieder Gewalt an Bergius-Schule: So reagieren Anwohner“ vom 16.01.2025
Es ist ein alarmierendes Signal für unsere Gesellschaft, wenn Schülerinnen und Schüler nur noch unter Polizeischutz ihre Schule besuchen können.
Wenn eine Gruppe von 90 gewaltbereiten Personen Schüler bedroht, muss die Polizei konsequent einschreiten und die Täter zur Rechenschaft ziehen. Die im Drohschreiben enthaltenen Hinweise auf die Tätergruppe erfordern rasches und entschlossenes Handeln der Behörden.
Einen Monat vor der Wahl sollte der Senat erkennen, dass solche Vorfälle das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat erschüttern. Es braucht jetzt ein klares Signal, dass Berlin die Sicherheit seiner Schüler gewährleistet.
Siegfried Werth, per Mail
Zum Artikel „Schloßstraße: Warum der Imbissstand „Curry-Wolf“ aufgibt“ vom 15.01.2025
Wir, vonner GemeinschaftlichenKiez Initiative „Super Steglitz - schön stabil!“, fordern vom Bezirk dafür zu sorgen, das ein Hähnchen-Döner an der Stelle eröffnen muss. Jeder Döner - macht schöner, damit man die Leit‘ auf der Schloßstrasse endlich mal anschauen kann. Man sieht’s ja an den Bezirken, wo kein Hähnchen-Döner zu Hause ist: die Leit‘ sind so abgrundtief unschön - meine Güte, schlimm wird das hier in Berlin! Skandal!
Marcel Müller, per Facebook
Zum Artikel „Flüchtlingsunterkünfte in Berlin: Wer jetzt auch einziehen soll“ vom 16.01.2025
Da scheinen sich die Praktiker doch langsam durchzusetzen. Der Gedanke ist vernünftig, beispielsweise Studenten oder alleinlebende Senioren, die in zu großen oder überteuerten Wohnungen leben, auch dort unterzubringen. So wäre eine soziale Durchmischung gegeben und keine weitere Ghettoisierung Schutzsuchender. Eine Mischung könnte auch für mehr soziale Kontrolle sorgen.
Erstaunlich ist allerdings die plötzliche Wendung der Sozialsenatorin, die vor Kurzem noch vehement gegen eine solche Mischnutzung für das Großprojekt an der Landsberger Allee war. Was jetzt für die Soorstraße möglich ist, sollte auch dort umgesetzt werden. Das hatten bereits die Anwohner beim Bürgerdialog vorgeschlagen. Es wäre eine kluge Entscheidung, wenn auch an der Landsberger Allee gemischtes Wohnen ermöglicht würde.
Nach dem Motto: Alle sagen „Es geht nicht“, bis einer kommt und es macht.
Andreas Polley, per Mail
Diese Idee ist nicht neu - sie wurde bereits unter dem Konzept der „gesamtstädtischen Unterbringung“ erprobt. Dabei sollten Wohnungslose, Studenten und Flüchtlinge gemeinsam in einem Objekt untergebracht werden. Diese Idee und die entsprechenden Projekte sind gescheitert, da sich die Erwartung einer gegenseitigen Unterstützung der Bewohner in der Praxis nicht erfüllt hat. Dies zeigt ein weiteres Mal die Schwierigkeiten der Sozialsenatorin Kiziltepe (SPD) bei der Bewältigung der Migrations- und Unterbringungsfragen.
Jörg Niehaus, per Facebook
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Zum Artikel „Millionen-Streit mit RBB: Worauf Schlesinger verzichten will“ vom 15.01.2025
Die rechtlichen Verfahren rund um die Vorkommnisse beim rbb vor den Arbeits- und Landgerichten Berlin zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: Während die damals Verantwortlichen möglicherweise mit vergleichsweise milden Konsequenzen rechnen können, drohen dem Sender Kosten in Millionenhöhe – finanziert durch die Beitragszahler in Berlin. Die strafrechtlichen Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Berlin dauern nun bereits drei Jahre an, was angesichts der überschaubaren Sachverhalte überrascht. Ein konkretes Ergebnis steht weiterhin aus.
Diese Entwicklungen verdeutlichen ein grundlegendes Problem: Solange die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch großzügig bemessene Beiträge gesichert ist, fehlen wirksame Anreize für wirtschaftliches Handeln. Eine nachhaltige Verbesserung ließe sich durch zwei Maßnahmen erreichen: erstens eine Anpassung der Beitragshöhe oder deren langfristige Festschreibung, und zweitens die Etablierung effektiver Aufsichtsgremien mit echten Kontrollbefugnissen.
Helmut Baesecke, per Mail
Zum Artikel „Berliner Hochhaus-Mieter ohne Wasser: „Für Familien unzumutbar““ vom 16.01.2025
Auch bei uns ist die Situation schwierig. E-Mails und Anrufe bleiben ohne Reaktion, unser Vermieter stellt sich taub. Mehrere Bezirke haben sich zu Mieterinitiativen zusammengeschlossen, weil wir alle die gleichen Probleme haben. Wir haben dies wiederholt öffentlich gemacht, ohne dass sich bisher etwas verbessert hat.
Reparaturen finden nicht statt. In vielen Wohnungen gibt es Schimmel. Die Zustände sind katastrophal: Bei Wassereinbrüchen kommt die Firma erst Tage später - dann wird einfach in der Küche das Wasser abgedreht. Mieter leben ohne Heizung, weil diese defekt ist. Adler dürfte inzwischen hinlänglich dafür bekannt sein, wie sie ihre Mieter ignorieren können. Im Tagesspiegel war zu lesen, dass sie mit dem „Goldenen Hai“ ausgezeichnet wurden. Sie können offenbar machen, was sie wollen.
Regina Lehmann, per Facebook



