- Polizei ermittelt nach Verkehrsunfall in Falkenhagener Feld
- Unfall in Schwimmbad in Strausberg: Chlorgas-Austritt vermutet, 18 Verletzte
- Neukölln: Polizei nimmt Diebe nach versuchtem Autoraub fest
- Polizei mit Blaulicht unterwegs – Unfall mit 72-Jährigem in Lichtenberg
- Rathenow: Mann getötet? Polizei sucht Vermissten
- Kreuzberg: Mann bedroht 14-Jährigen mit Messer
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 15. Januar 2025: Verkehrsunfall in Falkenhagener Feld: Fußgängerin nach Zusammenstoß mit Auto verletzt
18 Uhr: Am Mittwochmorgen wurde eine 56-jährige Fußgängerin in Falkenhagener Feld bei einem Verkehrsunfall verletzt. Gegen 5.40 Uhr lief die Frau über einen Parkplatz in der Griesingerstraße, als ein 44-jähriger Autofahrer, der rückwärts fuhr, sie übersah und anfuhr. Die Rettungskräfte brachten die Verletzte mit Brust- und Hüftverletzungen ins Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die weiteren Ermittlungen wurden übernommen.
Großeinsatz in Schwimmbad – Mehrere Verletzte
17.15 Uhr: Bei einem Unfall in einer Schwimmhalle in Strausberg im Nordosten Brandenburgs sind zahlreiche Besucher verletzt worden. Geprüft werde, ob es einen Chlorgas-Austritt gegeben habe, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ost.
Mehrere Besucher des Schwimmbades in Strausberg im Kreis Märkisch-Oderland klagten über Übelkeit und Atemwegsreizungen. Die Polizei sprach nach ersten Erkenntnissen von insgesamt 18 Verletzten. Eine Person sei mit einem Hubschrauber in eine Berliner Klinik gekommen, so der Sprecher.
Eine Vielzahl von Rettungskräften und Einsatzkräften der Polizei sei am Nachmittag ausgerückt.
Junge Männer wollen in Berlin Auto mit Abschleppwagen stehlen - Festnahmen
17.11 Uhr: Zwei junge Männer sind in Neukölln bei dem Versuch ertappt worden, ein Auto mit Hilfe eines Abschleppwagens zu stehlen. Mitarbeiter des Ordnungsamts beobachteten, wie ein 20-Jähriger und ein 22-Jähriger sich am Dienstagabend an einem geparkten Auto zu schaffen machen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

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Als es bei dem Versuch, das Auto auf den Abschleppwagen zu heben, zu Funkenschlag am vorderen Radkasten des Fahrzeugs kam, stellten die Ordnungsamtsmitarbeiter die Männer zu Rede. Als diese keine entsprechenden Dokumente vorweisen konnten, hielten die Mitarbeiter die Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Die Beamten nahmen die Männer fest und brachten sie in Polizeigewahrsam. Erste Ermittlungen ergaben, dass bei dem Fahrzeug der Bremsschlauch und eine Antriebswelle durchtrennt waren. Im Abschleppwagen wurden ein Trennschleifer und weiteres Werkzeug gefunden.
Polizei mit Blaulicht unterwegs – Unfall mit 72-Jährigem
16.33 Uhr: Ein Polizeiauto, das mit Blaulicht und Sirene unterwegs war, hat in Berlin das Auto eines 72-jährigen Mannes gerammt. Bei dem Zusammenstoß am Dienstagabend gegen 21.50 Uhr in der Rheinsteinstraße im Bezirk Lichtenberg wurde der Wagen des Rentners gegen einen Straßenpfosten geschleudert, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer erlitt einen Schock, aber keine schweren Verletzungen. Der Beifahrer im Polizeiauto wurde am Nacken verletzt.
Mann aus Rathenow 2024 getötet? Polizei sucht Vermissten
16.03 Uhr: Rund neun Monate nach dem Verschwinden eines jungen Mannes aus Rathenow im Havelland hat die Polizei mit einem Hubschrauber und zahlreichen Spürhunden die Suche wieder aufgenommen. Polizisten waren seit dem Morgen für mehrere Stunden in einem 50 Hektar großen Waldgebiet im Einsatz, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion West sagte. Zuvor berichtete die „Märkische Allgemeine Zeitung“.
Die Polizei geht in dem Fall von einem Gewaltverbrechen aus. Es wird wegen eines Tötungsdeliktes ermittelt.
Zum Anlass für den großangelegten Polizeieinsatz sagte die Polizei-Sprecherin, es hätten sich in den Ermittlungen weitere Hinweise ergeben, denen nachgegangen werde. Die Kriminalpolizei sowie Bereitschaftspolizisten rückten zur Absuche des Waldgebietes aus. Es seien neben einem Hubschrauber auch zwölf Diensthunde zum Einsatz gekommen. Im Wolzensee in dem Wald wurde laut Polizei aber nicht nach dem Vermissten gesucht. Zu möglichen Ergebnissen machte die Polizei keine Angaben.
Im vergangenen April verschwand der 24-Jährige aus Rathenow. Er soll in Begleitung eines bislang unbekannten Mannes, der mit einem Fahrzeug unterwegs war, in einem Baumarkt gewesen sein, wie es von der Polizei im Dezember hieß. Die Mordkommission der Kriminalpolizei suchte Zeugen.
Funkwagen der Polizei stößt in Karlshorst mit Auto zusammen
14.40 Uhr: Ein Polizeiauto, das mit Blaulicht und Sirene unterwegs war, hat in Berlin das Auto eines 72-jährigen Mannes gerammt. Bei dem Zusammenstoß am Dienstagabend gegen 21.50 Uhr in der Rheinsteinstraße in Karlshorst wurde der Wagen des Rentners gegen einen Straßenpfosten geschleudert, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer erlitt einen Schock, aber keine schweren Verletzungen. Der Beifahrer im Polizeiauto wurde am Nacken verletzt.
Jugendlicher mit Messer in Kreuzberg bedroht – Festnahme
13.05 Uhr: Ein 21-Jähriger hat am Dienstagabend einen 14-Jährigen in Kreuzberg mit einem Messer bedroht. Am gestrigen Abend bedrohte ein 21-Jähriger einen 14-Jährigen mit einem Messer. Der Jugendliche wollte gegen 21 Uhr einen Streit am Kottbusser Tor schlichten, als der Tatverdächtige ihn zunächst verbal angriff und dann mit einem Messer bedrohte.
Polizeikräfte fanden den Mann kurz darauf an der Skalitzer Straße Ecke Manteuffelstraße. Aufgrund der mutmaßlichen Bewaffnung sicherten die Einsatzkräfte die Festnahme mit gezogenen Dienstwaffen. Der Mann wurde am Boden fixiert, festgenommen und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Die Ermittlungen laufen.
E-Scooter-Fahrerin nach Unfall mit Lkw verletzt
13.02 Uhr: Eine 40-jährige E-Scooter-Fahrerin wurde bei einem Unfall mit eine Lkw auf der Berliner Allee verletzt. Gegen 15:50 Uhr überholte ein 47-jähriger Lkw-Fahrer die Frau in Richtung Langhansstraße und streifte sie, woraufhin sie stürzte. Rettungskräfte brachten die am Oberkörper und an der Schulter Verletzte in ein Krankenhaus, wo sie stationär behandelt wird. Die Ermittlungen wurden übernommen.
Verbotenes Autorennen in Marzahn-Hellersdorf – Festnahme
11.56 Uhr: In der vergangenen Nacht haben Polizisten in Biesdorf, einem Ortsteil von Marzahn-Hellersdorf, einen 18-jährigen Autofahrer nach einem verbotenen Autorennen festgenommen. Gegen 22:30 Uhr fiel Zivilbeamten ein Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen auf, das mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Eitelstraße fuhr. Als der Fahrer einer Kontrolle entkommen wollte, flüchtete er durch ein Wohnviertel und missachtete mehrere Verkehrsregeln. Trotz eingeschaltetem Blaulicht setzte er die Flucht fort, bis er auf einem Parkplatz im Kornmandelweg von einem ausparkenden Fahrzeug blockiert wurde.
Der junge Fahrer gab an, keine Fahrerlaubnis zu besitzen, das Fahrzeug nicht versichert und die Kennzeichen gestohlen zu haben. Zudem hatte er Drogen konsumiert. Der 18-Jährige wurde festgenommen und im Polizeigewahrsam behandelt. Er muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten, darunter verbotenes Autorennen, Diebstahl und Fahren unter Drogeneinfluss. Die drei 16- bis 18-jährigen Mitfahrer wurden entlassen. Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 geführt.
Brennender Wohnwagen beschäfigt drei weitere Fahrzeuge – Verdacht auf Brandstiftung
11.49 Uhr: Am Dienstagnachmittag, gegen 16:30 Uhr, brannte ein Wohnwagen auf einem Parkplatz in der Franz-Künstler-Straße in Kreuzberg. Anwohner alarmierten die Polizei und Feuerwehr, nachdem sie das Feuer bemerkt hatten. Ein Fahrzeughalter konnte seinen Wagen noch rechtzeitig retten, um größere Schäden zu verhindern.
Nach Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte neben dem beschädigten Auto auch zwei weitere Fahrzeuge fest, einen Transporter und ein weiteres Auto, die durch die Hitze beschädigt worden waren. Der zweite Wagen wurde stärker in Mitleidenschaft gezogen, mit geschmolzenen Kunststoffteilen und zersplitterten Fenstern. Der Wohnwagen brannte vollständig aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung hat das Brandkommissariat des Landeskriminalamts übernommen.
Fußgänger von Auto erfasst und schwer verletzt
8.08 Uhr: Ein Auto hat einen Fußgänger auf einer Landstraße nahe Perleberg angefahren und schwer verletzt. Das Auto sei am Dienstagabend von der Stadt Perleberg zu dessen Ortsteil Groß Buchholz (Landkreis Prignitz) unterwegs gewesen, wie die Polizei mitteilte. Der 67 Jahre alte Autofahrer habe den dunkel gekleideten Fußgänger den Angaben nach zu spät gesehen. Trotz Brems- und Ausweichversuchen sei es zum Zusammenstoß gekommen.
Der 39-jährige Fußgänger sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Ermittlungen der Polizei zum genaueren Geschehen laufen.
S-Bahnhof Warschauer Straße – Mann beim Flaschensammeln von Zug erfasst
6.37 Uhr: Gegen 0.20 Uhr ist ein Mann ist beim Flaschensammeln am Berliner S-Bahnhof Warschauer Straße von einer S-Bahn erfasst und dabei schwer verletzt worden. Ein Überwachungsvideo zeige den noch immer unbekannten Mann dabei, wie er beim Überqueren der Schienen von einer Bahn erfasst und mitgeschliffen werde, teilte die Polizei mit. Genauere Angaben zum Hergang konnte die Polizei bislang nicht machen.
Nach Informationen von vor Ort war ein Großaufgebot der Berliner Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Während Abschnitts- und Einsatzhundertschaftskräfte der Berliner Polizei sowie Beamte der Bundespolizei den Bahnhofsbereich weiträumig absperrten, begannen die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit den Rettungsmaßnahmen.

Der Spalt zwischen Bahn und Bahnsteig und der Person wurde mit technischem Gerät erweitert, der Zug quasi beiseite gedrückt. Dadurch konnte die Person befreit werden.
Zwischenzeitlich war zu sehen, dass die Person reanimiert wurde. Die Person wurde in einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Ob er sich in Lebensgefahr befinde, ist laut Polizei derzeit unklar. Die Ermittlungen zum Vorfall laufen.
Eine Gleissperrung aufgrund des Unfalls habe zur Umleitung einiger Bahnen geführt, sodass es zu Verspätungen gekommen sei, hieß es weiter. Bei der S-Bahn, die den Mann erfasste, habe es sich um eine sogenannte Leerfahrt gehandelt. Der Einsatz sei mittlerweile beendet, teilte die Polizei weiter mit.
Karlshorst: Polizeiauto im Einsatz rammt Mercedes gegen Poller
6.32 Uhr: Gegen 22.20 Uhr rammte auf der Kreuzung Waldowallee / Rheinsteinstraße in Karlshorst (Bezirk Lichtenberg) ein Polizeifahrzeug, welches sich gerade im Einsatz befand, einen dunklen Mercedes Vito beiseite. Der Vito krachte dabei gegen einen Poller und Lichtmasten. Ein Fußgängerüberweg-Schild löste sich aus großer Höhe und fiel auf den Bürgersteig und der Fahrbahn.

Die Beamten blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Auch der Fahrer des getroffenen Vito konnte nach kurzer Sichtung den Rettungswagen der Berliner Feuerwehr wieder verlassen.
Die Kreuzung war über 60 Minuten vollständig gesperrt.

Schöneiche: Tram entgleist bei Zusammenstoß mit Auto
6.22 Uhr: Bei einem Zusammenstoß eines Autos mit einer Straßenbahn ist diese in Schöneiche nahe Berlin (Landkreis Oder-Spree) entgleist und der Autofahrer verletzt worden. Das Auto hatte der Straßenbahn am frühen Dienstagabend die Vorfahrt genommen, wie das Lagezentrum mitteilte. Der Mitte 30-jährige Autofahrer sei zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, er befinde sich jedoch nicht in Lebensgefahr, hieß es weiter.
Ob sich zu dem Zeitpunkt Fahrgäste in der Straßenbahn befunden haben, war zunächst unklar. Bei dem Unfall ist den Angaben nach jedoch keine weitere Person verletzt worden. Die Bergungsarbeiten der Straßenbahn liefen bis in die Nacht. Der entstandene Sachschaden ist derzeit nicht bekannt.
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Mensch bei Brand in Mehrfamilienhaus in Beelitz gestorben
5.37 Uhr: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Beelitz-Heilstätten ist ein Mensch ums Leben gekommen. Die Identität sowie das Geschlecht der toten Person waren am späten Abend noch unklar, wie ein Sprecher des Lagezentrums in Brandenburg mitteilte. Die Polizei ermittelt. Mit weiteren Informationen sei voraussichtlich am Mittwoch zu rechnen.
Der Brand in dem Mehrfamilienhaus in der Doktor-Herrmann-Straße nahe der als Sehenswürdigkeit beliebten Beelitz-Heilstätten sei kurz nach 19.30 Uhr gemeldet worden. Im Zuge der Löscharbeiten sei der oder die Tote in einem Zimmer entdeckt worden. Auch zur Ursache des Feuers lagen am Abend keine näheren Informationen vor. Zunächst hatte die „Märkische Allgemeine“ berichtet.
BM/dpa




