Der Berliner Polizist, der in der Silvesternacht lebensgefährlich verletzt wurde, ist bei der Entlassung aus dem Krankenhaus von seinen Kollegen empfangen worden. Gemeinsam mit seiner Familie und Freunden habe die 22. Einsatzhundertschaft den verletzten Cem vor dem Krankenhaus begrüßt, teilte die Polizei im Portal X mit.
Im Silvestereinsatz wurde unser Kollege Cem durch eine #Kugelbombe schwer am Bein verletzt & musste mehrfach operiert werden. Heute war es soweit und unsere Kolleg. der #22EHu konnten ihn gemeinsam mit seiner Familie und Freunden bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus in… pic.twitter.com/oHLUMYyF6g
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) January 15, 2025
Auf zwei Fotos ist zu sehen, wie der in einem Rollstuhl sitzende Polizist mit einem Blumenstrauß begrüßt und umarmt wurde. Er sei dann mit einem Mannschaftswagen nach Hause gefahren worden.
Der Polizist wurde Silvester gegen Mitternacht in Prenzlauer Berg durch die Explosion einer Kugelbombe nahe seinem Bein so schwer verletzt, dass er viel Blut verlor und ohne schnelle Hilfe in akuter Lebensgefahr gewesen wäre. Auf dem Bürgersteig hinterließ er dabei eine große Blutlache.
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Auf der Internetplattform „Gofundme“ läuft unterdessen eine Spendenaktion für Cem, bei der am Mittwochabend mehr als 15.000 Euro zusammen gekommen sind. Mit dem Geld solle Cem während der Genesung in Krankenhaus und Rehabilitation unterstützt werden, heißt es dort. Auch gibt der Organisator einen Einblick in die Schwere der Verletzungen.
Bein des Beamten wurde aufgerissen: Not-OP
Die Blutung habe nur gestoppt werden können, indem das Bein abgebunden wurde, heißt es dort. „Noch in der Silvesternacht erfolgte eine Notoperation an dem durch die Detonation aufgerissenem Unterschenkel. Im weiteren Verlauf waren zwei weitere Operationen und eine Hauttransplantation erforderlich.“ Ob der Beamte wieder vollständig genesen werde, sei noch unklar.
„Cem ist mit Leib und Seele Polizist und hegt zudem den Wunsch, das Aufstiegsstudium in den gehobenen Dienst zu absolvieren“, schreibt der Organisator der Spendenaktion weiter. Außerdem sei er sportbegeistert.
lou/psi/dpa



